Nürnberg und zurück

Geschäftsreisen können lustig sein oder langweilig. Leider habe ich wohl das Glück, dass es die der langweiligen und anstrengenden Sorte sind.
Wie heute: Zugfahrt von 08h38 bis 11h59, dabei einen mit 2,70€ überteuerten DB-Kaffee getrunken, ein Nusshörnchen gegessen (schon am Bahnhof gekauft), gelesen (Terry Pratchett: The science of discworld II – The Globe) und dabei laut gelacht.
11h59 Ankunft in Nürnberg, quer durch die Fußgängerzone gehetzt und die “Freien” beim Layoutumbau beobachtet, gelobt, verbessert und wortreich unterstützt.
13h45 wieder auf dem Weg zum Bahnhof und pünktlich 14h01 Abfahrt: Kaffee getrunken (s.o.), gelesen (s.o.) und zuviel geraucht. 17h24 wieder zuhause und frage mich: wozu war das gut? wieso habe ich 7 Stunden im Zug verbracht? Wegen knappen 2 Stunden Aufenthalt in Nürnberg, um mir Regale anzuschauen? Mein Besuch vor Ort wäre prinzipiell nicht notwendig gewesen – Fragen hätte ich auch über Telefon beantworten und das Endergebnis als Fotos anschauen können.
Tja, aber ab und an (okay, meistens) habe ich eben doch keine Lust auf Büro und irgendwann will ich auch mal wissen, wer da überhaupt für uns arbeitet – sonst telefonieren ich mit denen ja nur und das Ergebnis ihrer Arbeit sehe ich nur auf Fotos. Von daher war es ein netter, wenn auch anstrengender und langweiliger Tag.