Gründonnerstag
Eigentlich nicht wirklich ein Feiertag - zumindest nicht in unserem heutigen Verständnis Feiertag = freier Tag.
Mit Gründonnerstag wird die heiße Phase von Ostern eingeläutetleitet: Neben dem Einmarschzug in Jerusalem (Pessach ist schließlich eines der drei jüdischen Wallfahrtsfeste und somit ist Jesus brav nach Jerusalem gepilgert), wird dem letzten Abendmahl (und damit in katholischen und assozierten Konfessionen der Einsetzung des Sakramentes der Eucharistie) gedacht.
Kaum hatten die Jünger und ihr Meister gegessen und auf dem Ölberg gebetet, wurde Jesus auch schon verhaftet, vernommen und gegeißelt. Der arme Kerl hatte da einen besonders anstrengenden Abend.
Ob das letzte Abendmahl mit dem Sederabend zusammengefallen ist, ist fraglich, da es ja den Vorabend zu einem wichtigen jüdischen Feiertag darstellt und dann wohl niemand am hingerichtet wird (geschweige denn irgendwelche Priester sich gefunden hätten weltliche Dinge zu regeln)
Das “grün” leitet sich wohl von “greinen”, also “weinen” oder “wehklagen” ab und hat rein gar nichts mit der Farbe zu tun. Was mich daran erinnert, dass ich meinen Mann in den nächsten Tagen noch weniger sehen werde, da nur noch irgendwelche Gottesdienste stattfinden…

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