Diesmal rechtsrheinisch in die Kurpfalz, zum Schwetzinger Schloss und durch die riesige Gartenanlage spaziert, die unter der Herrschaft des Kurfürsten Carl Theodors entstand. Bei dem herrlichen Frühlingswetter – strahlend blauer Himmel und Temperaturen um 20° – ein ganz besonderes Erlebnis.
Nach Orangerie, Arboretum, Badehaus und Apollotempel durstig ins Caféhaus. Der Kaffee wurde – wie üblich – nur durch die besondere Gastfreundschaft und Aufmerksamkeit des Personals getrübt: erst Ewigkeiten neue Gäste ignorieren und dann mit einem mürrischen “Was ist den jetzt schon wieder?” widerwillig Bestellungen entgegen nehmen… naja, Trinkgeld ade!
Weitermarsch zum Englischen Garten, Merkurtempel und über Moschee und Minervatempel zurück zum Schloss. Ausgehungert und durstig in die Stadt, um – nach der Erfahrung in der schlosseigenen Restauration – dort die Gastronomie aufzusuchen. Leider auch hier eine große Enttäuschung. Mag aber auch daran gelegen sein, dass man in der Pfalz die badischen Preise nicht unbedingt gewohnt ist: eine 1L-Flasche San Pellegrino für 7,90€? Kann in einem Straßencafé nicht wirklich ernst gemeint sein, oder? Dann doch lieber zurück über den Rhein in heimische Gefilde, wo man sich für das Geld noch satt essen kann.