bye bye Eva H.
Ach ja, das Evchen. Da will sie sich für die Familie einsetzen und dann ist sie ihren Job los. Dumm gelaufen. Aber wie kann man - und wenn es nur in einem Nebensatz war - von sich geben, dass es während des 3. Reiches eine tolle Familienpolitik gegeben hätte?
Sicher, für die rassisch wertvollen arischen Deutschen war es eine tolle Familienpolitik: die Frau durfte sich am Herd austoben, Kinder werfen für den Führer - sich also so richtig schön bei ihrer Hausarbeit verwirklichen (die Kinder wurden ja von entsprechenden NS-Organisation wie HJ und BdM erzogen).
Die Familien von “minderwertigen Rassen” wurden auseinander gerissen und die Frauen durften schuften, sich ihres Lebens nicht mehr sicher sein.
Frau H. klingt für mich nach “Dank dem Führer gibt es Autobahnen”, “Da gab es keine Arbeitslosigkeit und keine Kriminalität” und ähnlich dummen Gewäsch.
Schade ist, dass sie auf ihrer Hompage (eva-herman.de) keine Stellung genommen hat, da liest man nur so seichtes Zeugs wie “Das Gespräch mit dem Schöpfer. Seine Liebe und seinen Geist.” oder “Tiefer Respekt und Achtung vor der Schöpfung und dem Schwingen in den ewigen Gesetzen.” (Privat > Leben > Was mir wichtig ist).
Finde ich ja auch süß, dass sie Familienwerte predigt, sich selber jedoch in einer Medien-Karriere verwirklicht (dazu haben sie bestimmt die bösen, bösen Feministinnen gezwungen).
Immerhin, Frau Herman kann sich jetzt im Haushalt und mit kindern verwirklichen - die Zeit hat sie jetzt und zudem ist ist eh’ schon etwas im Hintertreffen, was die Kinder angeht…
Kurzum, was lernen wir aus der Geschichte? Jeglicher Vergleich mit dem 3. Reich gehen nach hinten los und sollte gänzlich unterlassen werden. Dieser Zeit etwas Gutes abgewinnen zu wollen grenzt an Debilität.

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