Kurienprälat suspendiert
Nachdem - wie in Deutschland geschehen - kinderfickende Priester wieder mit potentiellen Opfern arbeiten durften, obwohl genau das laut ihrer eigenen Beschlüsse nicht sein soll, wurde nun ein Prälat der Kurie wegen angeblicher Kontaktaufnahme zu einem Mann von seinem Amt suspendiert.
Wie kam es raus? Der italienische Fernsehsender “La 7″ hatte einen jungen Mann begleitet, wie er in Chatrooms Männer kontaktiert, darunter eben auch diverse Priester. Dieser traf die guten römisch-katholischen Männer dann - allerdings mit versteckter Kamera. Das Ganze wurde dann in der Sendung “Exit” gezeigt; Gesichter und Stimmen der Priester verfremdet. Trotz Verfremdung der Gesichter wurde einer enttarnt und prompt seiner Ämter enthoben.
In einer Presseerklärung bringt es Volker Beck auf den Punk: Für die Verfehlungen heterosexueller Geistlicher habe die katholische Kirche eigene Alimentenkassen. Bei pädophilen Übergriffen durch Priester versuche man sich immer wieder in Vertuschungen und schere sich nicht um die Opfer, gegen homosexuelle Menschen werde aber eine Hexenjagd veranstaltet.
Aber solche Bigotterie und Heuchelei ist man bei dem Verein ja gewöhnt.
Der Bericht kann im Übrigen auf der Website des Senders angeschaut werden.

Christian Schmidt
Kommentar vom 16. Oktober 2007Da sind mal mal wieder die “heiligen” sind eben nicht immer so heilig. schlimm schlimm