Counting down

Abgelegt unter [Allgemein] am [31. Dezember 2007 | 22. Tevet 5768] | [0 Kommentare]

In knapp einer Stunde beginnt 2008… nämlich auf dem östlichen Teil der Kiribati-Inseln im Südpazifik.

Dort verläuft die Datumsgrenze der Erde. Dennoch können nicht alle rund 100.000 Einwohner von Kiribati gleichzeitig ins neue Jahr rutschen: Der Inselstaat verteilt sich über drei Zeitzonen.

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Leicht desorientiert

Abgelegt unter [Allgemein] am [30. Dezember 2007 | 21. Tevet 5768] | [0 Kommentare]

So seltsam es klingt, aber diese vielen freien Tage verwirren mich total, insbesondere was die Wochentage angeht. Hat eine ganze Weile gedauert, bis ich festgestellt habe, dass heute nicht Montag ist… oder gestern eben nicht Freitag. Was aus Samstag oder Sonntag wurde, keine Ahnung. :confused_wp:

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Urlaubspläne

Abgelegt unter [Allgemein] am [28. Dezember 2007 | 19. Tevet 5768] | [0 Kommentare]

Nachdem diese Feiertage vorbei sind, kann ich mich auf meinen nächsten Urlaub konzentrieren. Per Zufall habe ich eine Angebot bekommen, dass meinen Reisezielen und -vorstellungen seht entgegen kommt: Eine kleine Trekking-Tour durch den Süden Algeriens. Endlich eine Möglichkeit, in die Sahara zu kommen!

Im Moment bin ich noch schwer am Überlegen, ob ich mir diesen Traum erfülle oder nicht, insbesondere nachdem die Realität wieder eingekehrt ist (nach meiner ersten Begeisterung für diese Reise):

Denn dummerweise musst ich feststellen, dass ich dafür ja einen neuen bzw. zweiten Reisepass benötige, da mit den israelischen Einreisestempeln in meinem jetzigen Pass die Reise wohl schon an der Visabeschaffung scheitert. Algerien gehört schließlich mit zu den islamischen Ländern, bei denen man mit einem solchen Stempel nicht ins Land kommt. Und bevor ich den Pass beantrage, sollte ich vielleicht noch klären, ob ich da überhaupt Urlaub bekomme…

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Weiße Weihnacht

Abgelegt unter [Allgemein] am [24. Dezember 2007 | 15. Tevet 5768] | [0 Kommentare]

Winter 2007 Dank BASF und anderen Unternehmen!

Die Straßen versinken im Industrieschnee… okay, versinken ist übertrieben bei den 2cm, aber in der Gegend ist Schnee normalerweise ein eher seltenes Phänomen, ob nun echt oder produziert.

Das wirklich lustige daran ist, dass knapp außerhalb der Stadt – oder auch direkt auf den Rheinbrücken – kein Schnee mehr liegt.

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Madame Butterfly

Abgelegt unter [Allgemein] am [23. Dezember 2007 | 14. Tevet 5768] | [0 Kommentare]

Gestern Abend endlich mal wieder kulturmäßig unterwegs gewesen – wie die Überschrift schon andeutet, in der Puccini-Oper Madame Butterfly.

Der Marineoffizier Pinkerton kauft sich in Nagasaki ein Haus und die Geisha Cho-Cho-San, genannt Madame Butterfly, gleich mit. Er plant gar, die Japanerin zu heiraten – allerdings mit dem Hintertürchen, dass die Hochzeit nach amerikanischen Recht nicht anerkannt wird. Der amerikanische Konsul Sharpless taucht auf und rät Pinkerton, von der geplanten Spaß-Hochzeit ab.
Pinkerton sind die Ratschläge egal, doch dummerweise ist Butterflys Liebe aber echt: Pinkerton zuliebe ist sie gar zum Christentum übergetreten. Das führt während der Hochzeitszeremonie zum Eklat: Butterflys Onkel Bonze taucht auf und verflucht die Glaubensabtrünnige. Cho-Cho-San ist verängstigt, glaubt aber, von ihrem Mann beschützt zu werden.

Pinkerton verlässt Japan und so vergehen drei Jahre. Butterfly, die einen Sohn von ihm hat, glaubt jedoch unerschüttert an seine Rückkehr. Schließlich taucht der Konsul dann tatsächlich mit einer Nachricht Pinkertons auf (der hat inzwischen eine Amerikanerin geheiratet, was die Gute jedoch nicht weiß). Butterfly ist also überglücklich und wartet, dass Pinkerton endlich zu ihr kommt… sie darf natürlich die ganze Nacht warten und der Knilch taucht nicht auf.
Am nächsten Morgen kommen der Konsul und Pinkertons Neue, um den Sohn mitzunehmen. Sie bearbeiten Cho-Cho-Sans Dienerin Suzuki, ihrer Herrin das Ganze schmackhaft zu machen.
Ende vom Lied: Butterfly gibt ihren Sohn weg und bringt sich um.

Tragisch, aber auch eine lustige Oper, die ich unbedingt sehen wollte. Und nun warte ich nur noch darauf, dass endlich irgendwo Lakmé gespielt wird. Aber darauf werde ich wohl noch lange warten dürfen…

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Nervige Weihnachtszeit

Abgelegt unter [Allgemein] am [22. Dezember 2007 | 13. Tevet 5768] | [0 Kommentare]

Als Atheist – mit einem Pfarrer als Lebensgefährten – fällt es nämlich gar nicht so leicht, diesem religiösen Fest aus dem Weg zu gehen. Zwangsläufig wird man damit konfrontiert: durch die vielen Termine (Adventsfeiern, zusätzliche Gottesdienste, Vorbereitungen von Predigt, usw.) ist Weihnachten ständig präsent… Gut, kann auch auf der Straße oder in Geschäften könnte man dem ganzen Rummel nicht entgehen, aber im Pfarrhaus hat das nochmal eine andere Qualität.
Und dann kommt auch noch hinzu, dass ich in dieser Zeit viele Abende alleine verbringen muss, weil eben solche seltsamen Veranstaltungen anstehen.
Und wie üblich bin ich nicht dazu gekommen, über die anstehenden Tage wegzufahren. Alleine macht mir das auch nicht wirklich Spaß, besonders wenn man weiß, dass der Liebste während dieser Zeit am rotieren ist. Aber gut, er musste ja unbedingt Pfarrer werden und ich musste mir unbedingt so einen aussuchen ;)

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Toller Start

Abgelegt unter [bugger it] am [21. Dezember 2007 | 12. Tevet 5768] | [0 Kommentare]

Na prima! Von den Dingen, die mir meinen ersten Urlaubstag vermiesen können, ist tatsächlich das Übelste eingetreten:

Es schneit!
:dull:

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Gemeinnützige Holocaust-Leugnung

Abgelegt unter [bugger it] am [20. Dezember 2007 | 11. Tevet 5768] | [0 Kommentare]

Man glaubt es kaum, aber der seit Jahren vom Verfassungsschutz beobachtete Verein “Collegium Humanum” ist nach Recherchen von tagesschau.de gemeinnützig – Spenden für dieses Sammelbecken der Holocaust-Leugner können steuerlich abgesetzt werden.

Dieses “Collegium Humanum” – für die unter anderem auch schon die bekannten Horst Mahler, Ursula Haverbeck-Wetzel und Meinolf Schönborn gearbeitet haben – steht im Zusammenhang mit dem rechten “Verein zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocaust Verfolgten (VRBHV)” und bietet der braunen revisionistischen Szene oragnisatorische und ideologische Unterstützung.

Der Erster Vorsitzender des VRBHV, der Schweizer Bernhard Schaub, war einer der Teilnehmer und Redner an der sogenannten “Konferenz zur Erforschung des Holocaust” – besser: Konferenz zu Holocaust-Leugnung, Geschichtsrevisionismus und Antisemitismus – in Teheran am 10.12.2006.

Kleiner Ausschnitt aus der damaligen Rede als Einblick in die wirre Gedankenwelt dieses Mannes:
Man unterstellt den revisionistischen Forschern, absichtlich zu lügen, wenn sie die Gaskammermorde bezweifeln.

Das Entscheidende ist die Festlegung des singulären Opferstatus des jüdischen Volkes in einer nicht nur welthistorischen, sondern geradezu religiösen Dimension.

Wem das noch nicht reicht, um sich übergeben zu müssen:
Sie [Anm.: die Zionisten] haben einen grossen und unverzeihlichen Fehler begangen. Sie haben ihr Imperium auf einer Lüge aufgebaut, auf der Lüge von den sechs Millionen vergasten Juden.

Nun denn, dann sind alle diese Menschen also Lügner?

Und Spenden für solche Vereine und Organisationen sollen gemeinnützig und damit steuerfrei sein?

Aber statt zu handeln schieben unsere verantwortlichen Politiker die Verantwortung nur hin und her: Big Brother-Schäuble kann sich sich nicht vorstellen, dass ein verfassungsfeindlicher Verein als gemeinnützig anerkannt sei; der NRW Innenminister Ingo Wolf fühlt sich nicht zuständig und meint, mit Verweis auf aktivitäten des Vereins in Thüringen, dass der Bund zuständig sei.

Die politische Sensibilität beim Kampf gegen Rechtsextremismus lässt sehr zu wünschen übrig! Aber da waren unsere Regierungen schon immer etwas blind.

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Zur Erinnerung an Rudi Boa

Abgelegt unter [bugger it] am [18. Dezember 2007 | 9. Tevet 5768] | [0 Kommentare]

Rudi Boa wurde im vergangenen Jahr im australischen Bundesstaat New South Wales das Opfer eines gläubigen Kreationisten.

Gemeinsam mit seiner Begleiterin und Lebensgefährtin diskutierte er mit dem Täter das Thema Evolution/Kreationismus. Nachdem die Diskussion außer Kontrolle geriet, wurde er von seinem Kontrahenten, einem damals 31jährigen Briten, erstochen.

Letzte Woche wurde nun der Täter wegen Totschlags zur Höchststrafe von 5 Jahren Haft verteilt.

Der Richter begründete die Strafe mit den Worten: “I do not believe that he took aim but rather thrust out,” und meinte weiter: “I think he knew that the knife was in his hand … but he did not actually turn his mind to the potentially serious consequences of doing this”. Denn angeblich sei der Verurteilte “… a person of good character and the offence is a complete aberration.”

Nunja… wahrscheinlich von so gutem Charakter wie der “christliche” Kommentator bei
Scientia Natura: Evolution and Rationality
: “As a Christian he has a clear sense of morality and will know that what he has done is wrong. That is not necessarily true of a Darwinist who just has borrowed morality that can change with the wind. For that reason a Christian criminal should receive a lighter sentence than an unbeliever.”

Diese ungemein beruhigenden Worte muss man auf sich wirken lassen: als Christ hat man – im Gegensatz zu ungläubigen “Darwinisten”- also eine klare Vorstellung davon, was gut und was schlecht ist. Sie wissen zudem – im Gegensatz zu ungläubigen “Darwinisten” – auch noch , dass sie etwas Schlechtes getan haben und dafür sollten weniger hart bestraft werden…

Ein schönes Beispiel für die Bigotterie “christlicher Moral” – diese Leute können alles so drehen, dass es in ihr wirres und wirklichkeitsfremdes Weltbild passt.

Mehr zum Thema:
Evolution, creation row ends in stabbing
Religion row ’caused backpacker stabbing’
Backpacker’s stabbing has destroyed my future, says girlfriend
Scot murdered as he tried to defend girlfriend in fight
Pals’ sad farewell to Rudi
Bridges across borders

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Fernsehtipp: Phoenix-Themenabend: Abwege des Glaubens

Abgelegt unter [Religion] am [18. Dezember 2007 | 9. Tevet 5768] | [Kommentieren nicht möglich]

PHOENIX zeigt am heutigen Themenabend, wie auch bei Christen durch fundamentalistische Auffassungen extreme und erschreckende Formen annehmen kann und wie vor allem Kinder als Werkzeuge dieser Auffassungen benutzt werden.

22.15 Uhr
Jesus Camp
Die Gotteskrieger vom Teufelssee
Dokumentation von Rachel Grady und Heidi Ewing (2007)
Kinder sollen genauso radikal ihr Leben für das Evangelium aufs Spiel setzen, wie junge Moslems es für den Islam tun – so der Wille der Pastorin der evangelikalen Christen, Becky Fischer, die mit über 80 Millionen Mitgliedern in den USA zunehmend an Macht und Einfluss gewinnt.

23.00 Uhr
Mit Gott gegen Darwin
Streit in den USA un die Abstammung des Menschen – ein Film von Thomas Berbner
Der Film legt offen, wie radikale christliche Gruppen die bisher gültigen wissenschaftlichen Grundlagen von der Entstehung des Lebens in Frage stellen.

23.30 Uhr
Satan lebt
Die Rückkehr des Exorzismus
Dokumentation von Helge Cramer (2006)
Der Film von Helge Cramer setzt die Geschichte einer Teufelsaustreibung in Szene. Tatsächlich geschehen mitten in Deutschland vor genau 30 Jahren.

00.15 Uhr
Die Kinderhexen von Kinshasa
Dokumentation von Werner Zeppenfeld (2003)
Der kaputte Fernseher geht auf das Konto der Kinderhexen, die Arbeitslosigkeit des Vaters oder die Krankheit der Großmutter. In Kinshasa grassiert regelrechter Hexenwahn.

Sendedatum: 18.12.2007
Uhrzeit: ab 22:15

Sender: PHOENIX

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