Religiös motivierte Gewalt in Dänemark?

Unbekannte haben in der Nacht auf Freitag wieder Autos, Container und eine Schule in Brand gesteckt. Als Motiv für die Brandstiftungen wird der neue Streit um die Mohammed-Karikaturen der Zeitung Jyllands-Posten vermutet.

Dänische Zeitungen hatten die umstrittenen Karikaturen in dieser Woche erneut abgedruckt.

Möglicherweise liegt das erneute Aufflammen des Karikaturen-Streit auch in der Festnahme von drei Männern mit islamistischem Hintergrund, am vergangenen Dienstag im dänischen Århus. Die verhafteten Männer hatten die Ermordung Kurt Westergaards geplant, dem Karikaturisten, der den Propheten mit einer Bombe als Turban zeichnete.

Cartoonist: I fear for my life

Of course I fear for my life after the Danish Security and Intelligence Service informed me of the concrete plans of certain people to kill me. However, I have turned fear into anger and indignation. It has made me angry that a perfectly normal everyday activity which I used to do by the thousand was abused to set off such madness. I have attended to my work and I still do. I could not possibly know for how long I have to live under police protection; I think, however, that the impact of the insane response to my cartoon will last for the rest of my life. It is sad indeed, but it has become a fact of my life.

Kurt Westergaard

1 Kommentare zu "Religiös motivierte Gewalt in Dänemark?"

  1. tim

    Kommentar vom 16. Februar 2008

    Ich finde es gut, dass die dänischen Zeitungen am Folgetag aus Solidarität seine Karikaturen nachgedruckt haben. Bei solch einem willkürlichen Attentat hilft öffentliche SOlidarität wohl am meisten.

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