Homosexuelle Auslöser von Naturkatastrophen - mal wieder…
Es ist wohl wirklich egal welcher Religion ein Mensch angehört, um Schwachsinn und Hasspropaganda zu verbreiten.
Das neuestes Beispiel stammt aus Israel:
Schlomo Benisri - Politiker der Schas-Partei - gab zum besten, dass Schwule bzw. die fortschrittliche israelische Gesetzgebung, die den Lesben und Schwulen im Land mehr Rechte einräumt (z.B. Adoptionsrecht), für das Erdbeben am 15. Februar verantwortlich seien.
Seltsam erscheint mir in seiner Argumentation, wenn man das Geschwafel so nennen kann, dass das Beben nicht einmal in Israel selbst, sondern im benachbarten Libanon stattgefunden hat.
Da frage ich mich, ist der Gott nicht mehr so ganz zielsicher mit seiner Rache? Oder wieso hat er sein Ziel verfehlt? Was haben die Libanesen mit den israelischen Schwulen und Lesben zu tun?
Fragen, die wohl nie beantwortet werden.
Das Thema der Verantwortlichkeit von Homosexuellen für Naturkatastrophen ist ein alter Hut: Bereits 2005 sahen geistesgestörte Predigern in den USA die Ursache für den Hurrikan “Katharina” im Lebenswandel der Lesben und Schwulen in New Orleans (Gott gießt seinen Zorn über Amerika).

nickpol
Kommentar vom 21. Februar 2008Ja diese pöhsen Schwulen, es ist schon erstaunlich wie eine jede Zeit ihre Stigmata gebiert. Früher waren die Juden die Bösen, dann die Kommunisten, jetzt trifft es die Schwulen. Religiöser Fundamentalismus pur, egal welcher Coleur.