Katholische Leichenschändung

Man stelle sich vor, man gräbt seine Oma zum Familienfest aus, damit die Verwandschaft der Guten nochmal sagen kann, dass man sie vermisst. Ekelhafte Vorstellung.

Dennoch scheint es Leute zu gebe, die so etwas toll finden - insbesondere Katholiken.
So wurde der 1968 verstorbene Ehrwürdigen Diener Gottes, auch bekannt als Pater Pio, ausgebuddelt, damit er der Meute der Gläubigen zu seinem 40. Todestag präsentiert werden kann.

Der stigmatisierte Pater wurde von JP2 selig gesprochen und gilt damit ein Vorbild für alle Katholen. Naja.

Da vermutet wird, dass die Wunden des Francesco Forgione - so der eigentliche Name - auf natürlichem Wege entstanden sind und zwar durch so etwas grobstoffliches wie Phenol, stellt sich die Frage, was für ein Vorbild dieser Säurenheilige sein soll?

Aber im Glauben ist ja alles erlaubt, selbst Leichenschändung.

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