Lauf der Disharmonie

Ein kleiner Sieg: Nach den Protesten in Griechenland, in Istanbul, London, Paris (inklusive Abbruch des Laufes) und nun auch in San Fransisco, denkt das IOC jetzt tatsächlich daran, den Fackellauf ganz zu streichen. Natürlich bestehen die Veranstalter - die chinesische Regierung Diktatur - auf der Durchführung. Wohl notfalls auch mit Gewalt: Wozu sollten sonst die vielen “zivilen” chinesischen Sicherheitskräfte sein, die man auf den Bildern sieht?

Immerhin scheinen die Proteste auch einen gewissen Erfolg bei unseren Politikern zu haben. Am Donnerstag will sogar das Europäische Parlament die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten zum offiziellen Boykott der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in Peking auffordern.

1 Kommentare zu "Lauf der Disharmonie"

  1. Marion Seifert

    Kommentar vom 10. April 2008

    Den Chinesen ist das Olympia Spektakel sehr wichtig! Vielleicht die allerletzte Chance noch etwas zu bewegen. Die wirtschaftlichen Interessen sind so groß und die Menschen so unwichtig! Da muss noch viel mehr Blut fließen bis sich da einer rührt. Wir profitieren halt alle von China, ob wir das gut finden oder nicht. Wie weit würde jeder Einzelne von uns wirklich gehen?

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