Der Phoenix ist gelandet

First Look at Martian Arctic PlainsAm 26.05.2008 um 1:53 MESZ ist die Marssonde Phoenix nach 10 Monaten Flugzeit auf dem Mars in der Vastitas Borealis (68°N, 234°O) gelandet.
Icy, Patterned Ground on Mars Die Ebene in der nördlichen Polarregion des Mars ist übersät mit kleinen Steinen und man erkennt polygonale Bodenmuster, wie sie auch in arktischen Regionen der Erde zu finden sind.
Es wird angenommen, dass diese in den Polargebieten des Mars häufig vorkommenden Muster durch jahreszeitliches auftauen des Marsbodens entstehen.
Bilder: NASA/JPL-Caltech/University of Arizona

Lag ba'Omer – ל"ג בעומר

Lag ba’Omer bedeutet nichts anderes als der 33. Tag des Omer – das das Zählen der Tage zwischen Pessach und Shawuot – und wird am 18. Iyyar gefeiert.

Eingang zum Grab des Rabbi Shimon Bar YochaiOmer bezieht sich auf ein altes Getreidemaß (3,6 Liter): In der Tempelzeit musste in dieser Periode ein Omer Gerste geschnitten und im Tempel abgegeben werden. Erst danach war es erlaubt, die neuen Feldfrüchte zu essen.

Üblicherweise ist diese Zeitspanne eine Zeit der stillen Trauer, jedoch wird davon an diesem Tag eine Auszeit genommen und ausgelassen und fröhlich gefeiert, so sind u.a. auch Hochzeiten sind an diesem Tag erlaubt.

Der Ursprung des Festes Lag ba’Omer ist nicht ganz klar: Entsprechend einer Tradition fiel an diesem Tag zum ersten Mal Manna vom Himmel, eine andere erinnert an das Ende einer Seuche, an der tausende Schüler des Rabbi Akiba während des Omer-Zählens starben – so pilgern in Israel die Gläubigen zum Grab des Rabbi Shimon Bar Yochai, einem der Schüler des Rabbi Akiba.

Mehr Infos auf Talmud.de

Fernsehtipp: Themenabend Mars

Themenabend auf 3sat:
Marskarte - Landungsstellen Marssonden (Bild: NASA/JPL-Caltech)Am 25. Mai 2008 soll die Mars-Sonde “Phoenix” auf dem roten Planeten landen und am vereisten Nordpol nach Lebensspuren suchen. Noch immer streiten Forscher darum, ob es dort Leben gegeben hat. “Phoenix” ist aber nicht nur auf der Suche nach den Lebensspuren. “wissen aktuell: Mars” zeigt die neuesten Projekte zur Erforschung des roten Planeten, erzählt die Geschichten von Wissenschaftlern und Visionären, die in unserem Sonnensystem und in fernen Galaxien nach dem Ursprung des Lebens und des Universums suchen.

Sendedatum:
21. Mai 2008 – 20:15 Uhr auf 3sat

Die Landung der Sonde kann übrigens auch auf dem NASA – Phoenix Landing Blog verfolgt werden.

Bild: NASA/JPL-Caltech

Christen und Leichen

Bereits im März wurden die ersten Anhänger der “Wahren russisch-orthodoxen Kirche” aus ihrer Höhle vertrieben. Jetzt haben wohl auch die letzten Verrückten – oder sollte man sagen Nicht-Verrückten, schließlich sind sie noch auf Erden und nicht bei ihrem Verblöder Erlöser – ihren Erdloch Weltuntergangsbunker verlassen.
Die russischen Behörden haben wohl mit Engelszungen auf die Weltuntergangserwarter eingeredet und sie schließlich mit dem Hinweis auf die Infektionsgefahr locken können, die die beiden verwesenden Frauen darstellten und die noch in der Höhle lagerten ausginge.
Siehe: Weltuntergangssekte gibt auf

Das Zusammenleben mit den beiden Leichen erinnert irgendwie an die Familie in Amiland, die ihre Oma auf der Toilette verschimmeln lies, weil sie glaubten, dass diese durch heftiges und inbrünstiges beten wieder lebendig würde…

Irgendwie scheinen Christen gerne mit Leichen zusammenzuleben – wie sollte es auch sein, wenn man an einen Zombie glaubt, weil anders kann ich mir sowas nicht mehr erklären. Es sei denn, es sind lauter Bekloppte! Dann sollten sie allerdings mal dringend nach Lourdes :giggle:

Religion und kranker Ehrbegriff

Vor knapp 3 Wochen wurde im “befreiten” und “demokratisierten Irak die 17jährige Rand Abdel-Qader von ihrem Vater wegen der “Familienehre” brutal ermordet: er trampelte auf seiner Tochter herum, würgte sie bis zur Bewusstlosigkeit und stach schließlich mit einem Messer auf sie ein (unter Mithilfe seiner beiden Söhne!).

Was hat Rand Abdel-Qader getan, um so einen brutalen Tod zu erleiden? Man mag es kaum glauben, ihr Verbrechen war, dass sie mit einem Britischen Soldaten sprach.

Bis heute ist dieser Mann auf freiem Fuß.

In einem Interview mit der Englischen Zeitung “The Observer” berichtet der Kerl freimütig und ohne Reue über seine Tat:

I don’t have a daughter now, and I prefer to say that I never had one. That girl humiliated me in front of my family and friends. Speaking with a foreign solider, she lost what is the most precious thing for any woman.

Our girls should respect their religion, their family and their bodies.

I have only two boys from now on. That girl was a mistake in my life. I know God is blessing me for what I did… My sons are by my side, and they were men enough to help me finish the life of someone who just brought shame to ours.

Bei der Polizei stieß seine Tat auf Verständnis: They are men and know what honour is..

Seit Januar wurden im Irak über 30 sog. “Ehrenmorde” registriert.

Und wer meint, sowas kommt nur in Ländern weit weg von uns vor, sieht sich getäuscht: In der vergangenen Nacht kam es in Hamburg zu einem ähnlichen Verbrechen. Diesmal musste eine junge aus Afghanistan stammende Frau durch die Hand ihres Bruders sterben. Angeblich weil sie sich von der Familie entfernt habe.

Dieser neue Fall zeigt gleichzeitig, dass “Ehrenmorde” nichts mit Ehre an sich zu tun haben, sondern nur ein idiotisches und brutales Relikt aus archaischen Zeiten darstellen, um Frauen zu unterdrücken: Der mutmaßliche Mörder, der sich so sehr für die “Ehre” seiner Schwester interessierte, war selbst ein Krimineller. Aber männliches unehrenhaftes Verhalten wird natürlich nicht durch diese “Ehren”-Idioten sanktioniert, sondern der Täter wird auch noch zum Helden hochgejubelt.

“Ehrenmorde” ist pure Gewalt, die sich fast ausnahmslos gegen Frauen richtet. Es handelt sich um nichts anderes als einen besonders heimtückischen Mord, der von der Familie als legitimierte Tötung einer Frau durch ein Familienmitglied beurteilt wird, wenn diese im Verdacht steht, den (nicht existenten) “Ehrenkodex” der Familie verletzt zu haben.

Dass “Ehrenmorde” insbesondere in islamischen Ländern verbreitet ist, liegt an der hier ausgeprägten patriarchalen Struktur: Alles ist auf den Mann zentriert und ausgerichtet – die Frau in einer Ehe zum Gehorsam verpflichtet.

Das gilt auch für den Bereich der Sexualität: Der Mann ist der Handelnde, die Frau hat nichts zu tun außer Gehorsam zu leisten. Gleichberechtigung ist in den meisten islamisch geprägten Kulturen – untermauert durch ein “heiliges” Buch, den Koran, z.B. Suren 2,223; 4,34 oder 24,31 – ein Fremdwort, gar Tabu.

Auslöser für einen “Ehrenmord” können dann schon einfache Dinge sein wie von der Norm abweichendes Rollenverständnis und -verhalten, ein bösartiges Gerücht oder eine “Ahnung”, dass die Frau untreu gewesen sei. Das Drama ist, dass die Idioten meinen, die Familienehre beruhe auf der körperlichen Unberührtheit der Frau und diese “Ehre” nur mit dem Blut der mutmaßlichen Schuldigen reingewaschen werden kann.

Mehr Information zu “Ehrenmorden” bei Surgir.

Seltsame Telefonate

Da weiß man gleich, dass man beim Gegenüber sehr beliebt ist, wenn man sich ganz freundlich am Telefon meldet und nur diesen Satz hört: “Sie will ich nicht! Sie will ich nicht! Sie will ich nicht!”
Ähm… :verwundert:

Ausflug

Glücklicherweise musste mein Herzblatt gestern nicht arbeiten und so konnten wir den herrlichen Tag zu einem weiteren Ausflug an die Hardt nutzen.
Zuerst einen kleinen Zwischenstopp an der Villa rustica bei Bad Dürkheim und danach eine Wanderung über den Teufelsstein zur keltischen “Heidenmauer” und – weil direkt nebenan – zum Kriemhildenstuhl, einem römischen Steinbruch.
Immer wieder schön zu sehen, wieviel altes Zeuchs hier in der Gegend ist ;)

Konvertitin darf wieder konvertieren

Allmählich bekomme ich den Eindruck, dass der Islam – obwohl die Religion der Mehrheit in Malaysia – es nicht so ganz leicht in diesem Land hat.
Ein Scharia-Gericht hat dort entschieden, dass eine zum Islam konvertierte Frau wieder ihrer alte Religion annehmen darf. Die Ex-Buddhistin war erst 1998 zur Muslimin geworden, um einen Iraner zu heiraten.
Ein großer Fortschritt, allerdings muss sich erst einmal zeigen, wie in anderen zukünftigen Fällen entschieden wird.

In anderen muslimischen Ländern – man erinnere sich nur an den Fall Abdul Rahman, dem in Afghanistan wegen seiner Konversion zum Christentum die Todesstrafe drohte.

Islamic court makes rare decision to let convert return to Buddhism