Schulische Erziehung ist keine Privatsache

Glücklicherweise gibt es in der BRD noch keine legale Möglichkeit für religiöse Spinner Fundamentalisten die Schulpflicht zu umgehen und ihre Kinder zu Hause zu unterrichten.

Das bestätigt zumindest das heutige Urteil des Landgerichts Kassel gegen ein hessisches Elternpaar: beide wurden wegen fortgesetztem Fernhalten ihrer sieben Kinder von der Schule zu je 3 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt.

Vater und mutter äußerten sich besorgt, dass der Unterricht an einer öffentlichen Schule den christlichen Glauben ihrer Kinder gefährde oder sogar zerstöre.

Da allerdings anderer Ansicht: Die Kinder müssen vor religiös-fundamentalistischer Indoktrination geschützt werden - die Möglichkeit erhalten sich frei zu entfalten und sich auch gegen die religösen Wahnvorstellungen ihrer Eltern zu entscheiden.

Quelle: hr-online.de “Haft für Schulverweigerer

2 Kommentare zu "Schulische Erziehung ist keine Privatsache"

  1. Alex

    Kommentar vom 18. Juni 2008

    Schon interessant, daß die beiden nun dafür eingesperrt werden, daß sie ihre Kinder selber erziehen wollen - daß die ganze Familie nur vom Sozialamt lebt, ist dagegen völlig legal.

  2. Michael

    Kommentar vom 29. Juni 2008

    hmm, dass in solchen Fällen die Eltern ihre Kinder nicht alleine unterrichten dürfen ist auf jeden Fall sinnvoll. Andererseits profitieren die Kinder enorm, wenn sie von professionellen Lehren zu Hause unterrichtet werde, also der klassische Heimunterricht, wie es ihn früher mal gab. Dass dies nicht mehr möglich ist in Deutschland ist wirklich nicht so prikelnd…

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