Das Asteroidenpaar 2008 BT18 – erst vor wenigen wochen en – wird heute an der Erde vorbeirasen. Gegen 17:00 MESZ werden die beiden ihren erdnächsten Punkt, etwa 6mal die Entfernung Erde-Mond, erreichen.
Falls die Berechnungen der NASA doch falsch waren und die beiden nicht nur vorbeifliegen sollten (der größere hat immerhin einen Durchmesser von 600m, der kleinere 200m):
Allen einen schönen Weltuntergang! :itwasntme:
Hmm, irgendwie ist es den Kaliforniern gelungen den Weltuntergang zu überleben, wie der Seite CALIFORNIA WATCH 2008 – die den Weltuntergang für den 8. Juli 2008 berechnet hat – zu entnehmen ist.
Wie dieses Datum berechnet wurde, wird aus der Seite nicht leider nicht so ganz klar (mir zumindest nicht), da wird viel mit goldenem Schnitt und von irgendwelchen Bibelstellen geschwafelt, die angeblich in irgendeinem Verhältnis zueinander stehen (vollkommen ausblendend, dass die Numerierung der Textstellen nicht wirklich göttlichen ursprungs ist und – sofern sich auf Altes Testament berufend – auch noch vom Original abweicht).
Aber okay – sind halt verwirrte Christen. Zudem sollte man die Hoffnung auf den Jüngsten Tag nicht aufgeben – vielleicht lag der Irrtum ja auch nur daran, dass Amerikaner den Monat vor dem Wochentag schreiben und der Untergang also eigentlich erst am 7. August 2008 stattfindet…
Immerhin, der Klimawandel wird nicht geleugnet, aber müss man deswegen gleich zu Regenmachern greifen, die dann den Klimawandel erklären sollen? (Ich vermute ja, dass die eine zu heiße Sohle auf’s Parkett gelegt haben).
Denn laut tagesschau.de arbeiten kenianische Meteorologen jetzt mit traditionellen Regenmachern zusammen, um den Klimawandel in den Griff zu bekommen.
Ich sehe schon die Schlagzeile vor mir: “Wegen schlechten Wetters musste der Wettbewerb der Regenmacher in die Stadthalle verlegt werden”.
Irgendwie war heute Morgen total der Wurm drin:
Zuerst erpasse ich die Straßenbahn und darf mal wieder 10 Minuten auf die nächste warten (noch nicht besonders ungewöhnlich, passiert mit drei- bis viermal die Woche). Dann – entweder war ich des Lesens nicht mächtig, oder die hatte die falsche Zielanzeige – muss ich feststellen, nachdem ich aus meinen Tagträumen erwacht bin, dass das Mistvieh zum Hauptbahnhof fährt – total falsche Richtung. Okay, dann eben dort in eine andere umsteigen und gut ist. Denkste: Ich schnell aus der Bahn raus, zum anderen Bahnsteig gewechselt und zack… fährt die andere Bahn davon.. also wieder warten.
Dann endlich kommt die Straßenbahn, ich steige ein, die fährt los, hupt, bremst und rammt ein Auto…
Weil nicht an der Haltestelle, dauert es wieder Ewigkeiten, bis wir aussteigen und zur nächsten Haltestelle laufen dürfen.
Dort angekommen, stehen auch schon Menschenmassen und warten ebenfalls auf eine Bahn und es kommt keine – aus keiner Richtung. Gnädigerweise lässt sich nach fast 15 Minuten ein Mitarbeiter des Kundenzentrums dazu herab, via Lautsprecher mitzuteilen, dass es zu Verspätungen kommt (ach?), weil ein Teil der Bahnen durch den Unfall und der andere Teil auf Grund einer Weichenstörung nicht fährt, und sie mit 20 Minuten Wartezeit rechen…
Diese waren aber dann im selben Augenblick schon rum, denn zusammen mit der Durchsage fuhr zum Glück eine Bahn in meine Richtung.
Und das alles ohne Kaffee!!!
Schlagwörter: ÖPNV
Kommentare:
Das muss ganz bestimmt eine Wundertat der göttlichen Maria gewesen sein, ansonsten kann ich mir nicht erklären, wieso 427.000 Euro aus Spenden der Leichtgläubigen Lourdespilger auf dem privaten Konto von Pater Raymond Zambelli, dem Leiter der französischen Wallfahrtsstätte, gelandet sein sollten. :twisted_wp:
Gegen ihn wird nun von den französischen Behörden wegen des Verdachts der Geldwäsche ermittelt. Allerdings soll vor September nichts gegen den Mammon-Priester unternommen werden, weil da noch ein Besuch des Oberhirten Ratzinger, alias Benedict XVI., zum 150. Jahrestag der ersten Marien-Halluzination ansteht.
Da ist dann wohl auch das laizistische Frankreich zu katholisch.
Das die Gläubigen die Guten sind und nur die Guten sein können, beweist mal wieder die Propagandamaschiene des Vatikan. Zu einer angeblichen “Wiederentdeckung” der Religionbei Jugendlichen in Europa kommen die Generalsekretäre der europäischen Bischofskonferenzen zum Schluss:
[...] Die Kirche werde allerdings oft „auf eine gesellschaftliche Einrichtung reduziert“, die deshalb interessant sei, „weil sie sich für Solidarität und Umwelt engagiert“. Gleichzeitig sei ein aggressiver humanistischer Atheismus zu beobachten, den sich zwar nur eine Minderheit zu eigen mache, der aber insbesondere in der Medienwelt und im öffentlichen Bereich stark verbreitet sei, [...]
Mag sein, dass Atheismus in Europa auch “nur” eine Minderheitenposition ist, aber wir wissen auch, wie die RK mit Minderheiten umzugehen pflegt.