Hindernisse auf dem Weg zur Arbeit
Irgendwie war heute Morgen total der Wurm drin:
Zuerst erpasse ich die Straßenbahn und darf mal wieder 10 Minuten auf die nächste warten (noch nicht besonders ungewöhnlich, passiert mit drei- bis viermal die Woche). Dann - entweder war ich des Lesens nicht mächtig, oder die hatte die falsche Zielanzeige - muss ich feststellen, nachdem ich aus meinen Tagträumen erwacht bin, dass das Mistvieh zum Hauptbahnhof fährt - total falsche Richtung. Okay, dann eben dort in eine andere umsteigen und gut ist. Denkste: Ich schnell aus der Bahn raus, zum anderen Bahnsteig gewechselt und zack… fährt die andere Bahn davon.. also wieder warten.
Dann endlich kommt die Straßenbahn, ich steige ein, die fährt los, hupt, bremst und rammt ein Auto…
Weil nicht an der Haltestelle, dauert es wieder Ewigkeiten, bis wir aussteigen und zur nächsten Haltestelle laufen dürfen.
Dort angekommen, stehen auch schon Menschenmassen und warten ebenfalls auf eine Bahn und es kommt keine - aus keiner Richtung. Gnädigerweise lässt sich nach fast 15 Minuten ein Mitarbeiter des Kundenzentrums dazu herab, via Lautsprecher mitzuteilen, dass es zu Verspätungen kommt (ach?), weil ein Teil der Bahnen durch den Unfall und der andere Teil auf Grund einer Weichenstörung nicht fährt, und sie mit 20 Minuten Wartezeit rechen…
Diese waren aber dann im selben Augenblick schon rum, denn zusammen mit der Durchsage fuhr zum Glück eine Bahn in meine Richtung.
Und das alles ohne Kaffee!!!

Matthias
Kommentar vom 8. Juli 2008Sowas erlebe ich auch ab und zu (selten) Find das ja spannend, bringt Abwechslung in den Tag
carsten
Kommentar vom 9. Juli 2008Naja, Abwechslung? Aber nicht, wenn man es eilig hat. Aber ist doch schön zu wissen, dass nicht nur die Deutsche Bahn solchen Bockmist baut.
Tina
Kommentar vom 9. Juli 2008Tja wer sich auf die, in deinem Fall Straßenbahn, verlässt ist Verlassen.
Solchen Stress tu ich mir morgens nicht an ich fahr einfach gemütlich mit dem Auto zur Arbeit
Alfred
Kommentar vom 14. Juli 2008Ja das ist ärgerlich, aber hinterher hat man wenigstens was lustiges zum erzählen