Neujahr 5769 שנה טובה

Allen Lesern ein schönes 5769!

Es ist das zwölfte Jahr des 304ten Mond-Zyklus und das erste Jahr des 207ten Sonnen-Zyklus. D.h., dieses Jahr ist “kesidran”, also geordnet: der Monat Cheshvan hat 29, der Monat Kislev 30 Tage und das Jahr hat 12 Monate.

Die Welt wurde vor 5769 Jahren geschaffen *hüstel* und es sind mittlerweile 1940 Jahre seit der Zerstörung des zweiten Tempels vergangen.

Hier noch ein kleine Einführung in den jüdischen Kalender:

Der westliche Kalender – basierend auf dem Julianischen und reformiert durch Papst Gregor – hat 365 oder 366 Tage. Jeder Monat 30 oder 31 Tage, mit Ausnahme des Februars, der lediglich 28 – oder in Schaltjahren – 29 Tage hat.

Das jüdische Jahr hingegen hat 12 oder 13 Monate, mit jeweils 29 oder 30 Tagen. Es basiert auf dem Mond-Zyklus mit einer Dauer von etwa 29 Tagen, 12 Stunden, 44 Minuten und 3,33 Sekunden.

Das bedeutet, dass bei 12 Monaten mit durchschnittlich 29,5 Tagen das Jahr nur 354 Tage hätte, es also eine Diskrepanz von 11 Tagen zwischen Mond- und Sonnenjahr gibt.

Ohne Ausgleich dieser Diskrepanz,
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Re-Missionierung in Mecklenburg-Vorpommern

Und wiedereinmal ein Fall von Vermischung der eigenen religiösen Glaubensvorstellungen und Politik – und natürlich mit den altbekannten Argumenten:
Atheismus ist schlecht – staatlich verordnete Religion ist gut.

Renate Holznagel, MdL MVDiesmal kommt das Gewäsch aus Mecklenburg-Vorpommern. Hier möchte die Vizepräsidentin des Landtages und Mitglied der Landessynode der Pommerschen Evangelischen Landeskirche, Renate Holznagel (CDU), dass an noch mehr Schulen des Landes Religionsunterricht eingeführt wird.

Die christliche Religionslobbyistin forderte auf am 18. September auf der Synode, dass kirchliche Bildungsangebote von Krippe über Kindergarten und Schule bis zur Hochschule bestehen müssten.
Also Indoktrination mit Religionsmüll während der gesamten Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter eines Menschen.

Und das Ganze unter dem Verschleierungsargument, dass Demokratie, Toleranz und Mitmenschlichkeit ein geistiges Fundament bräuchten, welches nur der Religionsunterricht vermitteln kann — das Schulfach LER ist dafür natürlich nicht geeignet. Wie auch? Wenn es weltanschaulich neutral ist?

Es wird wieder einmal so getan, als ob Werte und Moral einzig und allein durch die christliche Lehre vermittelt werden könnten. Atheismus wird gleichgesetzt mit blankem Nihilismus und Hedonismus.
Es ist zum Verzweifeln!

Aber was mag man von einer Politikerin erwarten, die betet, wenn sie eine schwierige Entscheidung zu treffen und fortlaufende Bibellese auf ihrem Tagesprogramm stehen hat?
Eben, nichts außer der alten alte Leier von wertebasierte Religionsunterricht, Wissen um religiöse Grundlagen und deren Verankerung in der christlich-abendländischen Kultur. Und natürlich, dass der Werteverlust, auf die sozialistische und atheistische DDR zurückgeführt wird und in dessen Folge eine beispiellose Entchristlichung stattgefunden hat.

*gähn*

Religiosität und Menschenfeindlichkeit

Bereits im März diesen Jahres wurde in der Schweizer Zeitung ein Artikel über ein Forschungsprojekt von Prof. Sandro Cattacin (Swiss Forum for Migration and Population und Studies at the University of Neuchâtel): Die Ergebnisse werden die Gläubigen nicht besonders erfreuen, denn die Nichtreligiösen tragen womöglich mehr zum religiösen Frieden in der Schweiz bei als all die Religiösen, die sich ihrer Nächstenliebe rühmen: Es gibt klare Indizien für den Zusammenhang zwischen Religiosität und allgemeiner Menschenfeindlichkeit.

Die Zahlen zu Religion und Menschenfeindlichkeit sind ein Teilergebnis des Nationalen Forschungsprojekts Rechtsextremismus. Datengrundlage bilden 3000 Interviews, in denen mit jeweils 90 Fragen das Maß an Toleranz ausgelotet wurden.

So glauben 26% der Katholiken, 24% der Protestanten und 28% der Muslime, dass Juden schuld an ihrer eigenen Verfolgung seien. Lediglich 18% der Nichtreligiösen sind dieser Auffassung.

Dass genug für die Gleichberechtigung der Frau getan wurde finden 43% der Katholiken, 43% der Protestanten und 55% der Muslime – aber nur 29% der Nichtreligiösen.

Was mich besonders gefreut hat: Laut dieser Studie korreliert Atheismus negativ mit Sexismus und Homophobie.

Die ganze Studie kann hier heruntergeladen werden: Monitoring misanthropy and rightwing extremist attitudes in Switzerland von Sandro Cattacin, Brigitta Gerber, Massimo Sardi & Robert Wegener.

Okay, mag man sagen, das gilt für die Schweiz, aber leider ist es in Deutschland nicht viel besser um Religion und Xenophobie/Misanthropie bestellt, wie eine weitere Studie zeigt: Antisemitismus in Deutschland.
Darin heißt es: Vorbehalte gegenüber Juden, die im Christentum über Jahrhunderte mehr oder minder alltagsweltlich und theologisch tradiert werden, spiegeln sich in den Einstellungen wider. Protestanten wie Katholiken äußern signifikant mehr Zustimmung zu traditionell antisemitischen Einstellungen als Konfessionslose1.

Eine andere Studie – obwohl in ihr nicht ausdrücklich auf dieses Phänomen hingewiesen wird – lässt ähnliche Schlüsse zu: Unfavorable Views of Jews and Muslims on the Increase in Europe (PDF).
Vergleicht man nämlich die Wichtigkeit der Religion mit der Einstellung gegenüber Juden, Muslimen oder Christen, zeigt sich auch hier eine gewisse Korrelation – will heißen: je wichtiger die eigene Religion, desto mehr Vorurteile gegenüber anderen Religionen.

Und dann soll noch mal so ein Gläubiger behaupten, ohne unsichtbare Freunde – aka Götter – gäbe es nur Chaos und Hass unter den Menschen.

1Küpper, B./Zick, A., Riskanter Glaube: Religiosität und Abwertung. in: W. Heitmeyer (Hrsg.), Deutsche Zustände, Folge 4 (S. 179-188). Frankfurt a. M. 2006.

Jüdische Feiertage 5769

Es ist bald mal wieder soweit, nach dem jüdischen kalender fängt in der kommenden Woche das neue Jahr an.
Deswegen hier die Auflistung der jüdischer Feier- Fasten und Gedenktage 5769:

Erev Rosh Hashana
29. Elul 5768 – 29.09.08
 
Rosh Hashana
1. und 2. Tishri 5769 – 30.09. und 01.10.08
 
Tzom Gedaliah (Fastentag)
3. Tishri 5769 – 02.10.08
 
Erev Yom Kippur
9. Tishri 5769 – 08.10.08
 
Yom Kippur
10. Tishri 5769 – 09.10.08
 
Erev Sukkoth
14. Tishri 5769 – 13.10.08
 
Sukkoth
15. bis 21. Tishri 5769 – 14. bis 20.10.08
 
Shemini Atzeret
22. Tishri 5769 – 21.10.08
 
Smichat Torah
23. Tishri 5769 – 22.10.08
 
Chanuka
25. Kislev bis 2. Tevet 5769 – 22.12.08 bis 29.12.08
 
Asara B’Tevet (Fastentag)
10. Tevet 5769 – 06.01.09
 
Tu B’Shevat
15. Shevat 5769 – 09.02.09
 
Ta’anit Ester (Fastentag)
13. Adar 5769 – 10.03.09
 
Purim
14. Adar 5769 – 10.03.08
 
Erev Pessach
14. Nisan 5769 – 08.04.09
 
Pessach
15. Nisan bis 22. Nisan 5769 – 09. bis 16.04.09
 
Yom HaSho’ah – Holocaust Gedenktag (Israel)
27. Nisan 5769 – 21.04.09
 
Yom Hazikaron – Gedenktag für die Gefallenen Soldaten und Opfer des Terrorismus (Israel)
4. Iyyar 5769 – 28.04.09
 
Yom Haatzma’ut – Unabhängigkeitstag (Israel)
5. Iyyar 5769 – 29.04.09
 
Lag B’Omer
18. Iyyar 5769 – 12.05.09
 
Yom Yerushalaim – Jerusalem Tag (Israel)
28. Iyyar 5769 – 22.05.09
 
Erev Shavuot
5. Sivan 5769 – 28.05.09
 
Shavuot
6. und 7. Sivan 5769 – 29. und 30.05.09
 
Shiv’ah Asar b’Tammuz
17. Tammuz 5769 – 09.07.09
 
Tisha B’Av
9. Av 5769 – 30.07.09
 
Tu B’Av
15. Av 5769 – 05.08.09
 
Erev Rosh Hashana
29. Elul 5769 – 18.09.09
 
Rosh Hashana
1. Tishri 5770 – 19.09.09

Ach ja, die Feiertage beginnen natürlich immer am Vorabend und enden am letzten Tag mit Sonnenuntergang (bzw. 16:00h).

Politische Einstellungen und physiologische Eigenschaften

AngstAuf der einen Seite ist es witzig und bestätigt in gewisser Weise mein Vorurteile gegenüber politisch konservativ eingestellten Menschen, auf der anderen Seite ist doch erschreckend.

Ganz einfach ausgedrückt: Wie Menschen auf Gefahren-/ Schreckreize reagieren, lässt auf ihre politische Einstellung schließen.

So zumindest wollen es John Alford, Professor für Politikwissenschaften an der Rice University in Houston, Texas, und sein Forscherteam herausgefunden haben.

Im ersten Schritt wurden 1.310 Versuchspersonen per Zufall ausgewählt und gebeten einen Fragebogen zu ihrer politischen Einstellung, Persönlichkeitsmerkmalen und demographischen Merkmalen auszufüllen.

Aus dieser ersten Befragungswelle waren 46 Personen bereit sich auch am zweiten Untersuchungsschritt zu beteiligen. Ihnen wurden 33 Bilder gezeigt, unter denen sich drei Motive befanden, die die Probanden erschrecken sollten (eine Spinne auf dem Gesicht eines verängstigten Menschen, einen Verletzten mit blutigem Gesicht und Maden in einer offenen Wunde) und drei Bilder mit positivem Inhalt (ein Häschen, eine Schale mit Früchten und ein fröhliches Kind).
In einem weiteren Test spielten die Versuchsleiter verschiedene Geräusche ein, um Reaktionen auf laute, überraschende Klänge zu messen.

Während die Versuchspersonen die Bilder gezeigt bzw. die Geräusche vorgespielt bekamen, wurden verschiedene physiologische Reaktionen gemessen (z.B. Veränderung der Hautleitfähigkeit, Pupillenreaktionen).

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Studie zu Nah-Tod-Erlebnissen

TunnelWorld’s largest-ever study of Near-Death Experiences

Sie schweben durch Tunnel, sehen ein helles Licht oder verlassen den eigenen Körper: Menschen, die klinisch tot waren, berichten häufig von so genannten Nahtod-Erfahrungen.

Eine britische Forschergruppe der University of Southampton wollen in einer neuen Studie klären, ob hinter den abenteuerlichen Geschichten mehr als Phantasie steckt.

Die AWARE (AWAreness during REsuscitation)-Studie soll die bisher größte und umfassendste Studie zu Nahtod-Erlebnissen und außerkörperliche Erfahrungen beim Stebensprozess sein.

Geleitet wird die Studie von Dr. Sam Parnia zusammen mit seinen Kollegen Dr. Peter Fenwick und den Professoren Stephen Holgate und Robert Peveler.

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Kein Mitleid

Stoppt Kinderschänder - Kirchenaustritt jetzt!Ich sage es zwar ungern, aber ich habe mit diesem “Opfer” kein Mitleid!

Meiner Meinung nach ist der Kerl für seine eigenes Verbrechen (3.200€ Geldstrafe) noch viel zu gut weggekommen – Knast wäre sicherlich viel lustiger geworden. Vielleicht liegt es daran, dass es sich dabei um einen (ehemaligen) katholischen Pfarrer handelt?

Das widerlichste finde ich, dass der Schweine-Ex-Priester kein Wort über die zerstörten Leben der Kinder verloren, die für diese Pornos missbraucht wurden und sich dabei aufgegeilt und befriedigt hat. Statt dessen jammert er, dass der andere “sein Leben zerstört” habe. Diese Chuzpe!

Aber wen wundert das? Verachtung der Menschenwürde ist bei dem bigotten Pack schließlich Teil der Lehre.

Kein neues Wunder in Lourdes

Es wäre ja auch zu schön gewesen, wenn das Katholen-Oberhaupt Ratzinger (alias Benedikt XVI., alias Benoît XVI, etc) von einem Wunder in Lourdes – z.B. Heilung von akutem religiösen Wahn – profitiert hätte.
Aber nein, die jungfräuliche Himmelskönigin war anderweitig beschäftigt und so hat kein Strahlenkranz der Vernunft das Haupt des göttlichen Oberknechts umschienen – der Nebel religiösen Wahns hat den Mann weiterhin fest im Griff. Bedauerlich.

Seine Frankreichreise hat er nur dazu genutzt, die Positionen seiner Religionsorganisation zurechtzurücken – besser: zurückzurücken.

Die Positionen lassen sich mit den einfachen Worten Ausgrenzung, Diskriminierung und Überheblichkeit beschreiben. Die Begriffe “Würde des Menschen” und “Alle Menschen sind gleich” bleiben der Katholen-Kirche – dank diesem reaktionären Papst – auch weiterhin fremd.

Verteufelung der Ehescheidung, keine Segnung von unehelichen Gemeinschaften und schon gar keine “Homo-Ehen”.
Ich verstehe meine homosexuellen Genossen und Genossinnen eh nicht, wie kann man sich den Segen einer religiösen Vereinigung wünschen, die auf Texten beruht, die genau für dieses Verhalten die Tötung des “Verbrechers” fordert?

Und wer sich hat scheiden lassen und eine neue Ehe eingegangen ist, bekommt auch keine verzauberten Plätzchen mehr, darf nicht am Abendessenmahl teilnehmen. Das wird sicherlich auch den französischen Präsidenten und seine zweite Frau gefreut haben ;)
Vielleicht auch besser so, wer will schon knapp 2000 Jahre alte Leichenteile lutschen?

Die Förderung der wiederzugelassenen, tridentischen Messe soll wohl auch nur dem Zweck dienen, dass die (Rest-)Gläubigen den ganzen Schwachsinn nicht mehr verstehen (und hoffentlich dem sonntäglichen Gerhirnwäsche-Ritual fern bleiben). Aber irgendwie ist es auch passen: Eine sterbende Religion braucht eine dazu passende Sprache.

Initiative gegen Kinderheirat

Die “Saudi Human Rights Commission (SHRC)” hat eine Initiavive gestartet, um ein Mindestalter für Ehen festzulegen (17 Jahre für Frauen und 18 Jahren für Männer ).

Der Grund für diese initiative: Jedes Jahr werden junge Mädchen – zum Teil nicht einmal 10 Jahre alt! – von ihren liebenden Eltern an 50 oder 70 Jahre alte Säcke verschachert verheiratet.

In der partiarchalen Gesellschaft Saudi Arabiens ist es Brauch, junge Mädchen mit alten Drecksäcken Männern zu verheiraten – es wird auch nicht als unsittlich oder unmoralisch angesehen.

Für ärmere Familien ist es sogar ein lohnendes Geschäft, da oftmals ein besonders hohes Brautgeld gezahlt wird. Defloration kostet schließlich auch in Thailand mehr als ein “gebrauchtes” Kind. (Sorry, aber dieses Thema kotzt mich mehr als an!)

Dass dieses “Heiraten” nur getarnte Kinderprostitution ist, zeigt vor allem die Tatsache, dass es vor allem im Sommer zu solchen “Ehen” kommt, die dann gleich im Herbst wieder geschieden werden, wenn die Ferien zu Ende sind.
Über die psychischen, physischen und sozialen Folgen für diese vergewaltigten Mädchen machen sich diese Schweine natürlich keinerlei Gedanken.

“Kurzehe”, das ist die streng-muslimische Variante von Prostitution, die es im Übrigen auch im Iran gibt.

Wieviele Mädchen Jahr für Jahr dieses Schicksal erleiden ist nicht bekannt, aber Experten gehen davon aus, dass es sich um einige Hundert handelt.

Eine ähnliche Initiative wurde auch im Jemen gestartet, in dem es ebenfalls zu solchen menschenverachtenden Prostitutions- bzw. Zwangsehen kommt.
Das dortige Gesetz hat zwar ein Mindestalter von 15 Jahren festgelegt, aber auch ein Schlupfloch gelassen: Eine Ehe vor dem erreichen des Mindestalters ist ebenfalls zulässig, wenn die Frau für die Ehe geeignet scheint.
Was genau dieses “geeignet” bedeuten soll, ist nicht geregelt, das dürfen die liebenden Eltern entscheiden.

Es ist zu hoffen, dass beide Initiativen möglichst schnell zu einem Erfolg führen!

Widerstand gegen Kinderehe

I kill for God. I listen to God.

Das waren die Worte von Isaac Zamora – angeklagt wegen Mordes an sechs Menschen – als er am 5. September 2008 dem Haftrichter vorgeführt wurde.

Bei seiner Verhaftung machte er keine Angaben zum Tathergang, sagte jedoch laut Protokoll aus, dass Gott ihm den Auftrag gegeben und und befohlen habe das Böse zu töten.

Sein Pflichtverteidiger spielt natürlich auf Unzurechnungsfähigkeit: Clearly there are significant mental health issues at play.

So weit, so schlecht.

Was mich am Antrag des Pflichtverteidigers nervt, ist nicht die Tatsache, dass er für seinen Mandaten eine geistige Störung ins Feld führt – wahrscheinlich ist Zamora auch durchgeknallt und ein Verteidiger sollte alles für den ihm anvertrauten tun – was mich stört ist was anderes: Die Doppelmoral.

Wenn ein Mensch etwas Gutes tut und sich dabei aus seinen “Gott” beruft, wird das als Zeichen für die positiven Qualitäten von Glaube und Religion gewertet. Wenn hingegen ein Mensch Verbrechen im Namen seines “Gottes” verübt, dann hat er eine geistige Störung, ist nicht zurechnungsfähig. Es wird nicht als negativer Einfluss der Religion oder des Glaubens gesehen (Ausnahme: es handelt sich dabei um ein Mitglied der ‘falschen’ Glaubensgemeinschaft).

Entweder glaubt man daran, dass “Götter” zu Menschen sprechen und ihnen auch Aufträge – egal ob gut oder böse – geben oder man glaubt nicht daran und bewertet beides als Halluzination, Wahnvorstellung.

Die Bewertung von “guten Taten” als “göttlichen Auftrag” und die Bewertung von “schlechten Taten” als “geistige Störung” geht nicht. Das ist einfach nur bigott.