Außerirdische und Religon

Ein wunderbares Interview mit Dr. Frank Donald Drake, dem us-amerikanischen Astronom, Astrophysiker und Begründer des SETI-Projektes gibt es bei Spiegel Online.

Das Highlight:

Drake: Einer meiner schlimmsten Alpträume ist, dass wir ein Signal auffangen, das sich als Werbung für einen religiösen Kult herausstellt.

SPIEGEL ONLINE: Warum wäre das ein Alptraum?

Drake: Ich möchte mehr über eine Zivilisation erfahren als nur über ihren Glauben an das Überirdische. Religion ist ein wichtiger Teil der Kultur, aber sie hilft möglicherweise nicht, die Lebensqualität einer Zivilisation zu verbessern. Vielleicht ist die Religion der Außerirdischen ja auch wirklich gut, aber das bezweifle ich.

SPIEGEL ONLINE: Besonders religiös klingen Sie nicht.

Drake: Ich bin kein religiöser Mensch.

Das ganze Interview bei Spiegel OnlineWie sollen denn Außerirdische unsere Tortilla-Chips kaufen?

Paulus Grab?

PaulusDa jubelt der Vatikaner!

Unter dem römischen Hauptkatholentempel wurden Knochenreste in einem Sakrophag aus dem 1./2. Jahrhundert gefunden. Und natürlich ist man sofort fest davon überzeugt, dass diese Überreste dem Begründer des paulanischen Christentums zuzuschreiben sind, einem gewissen Paulus.

Aber was ist die Zuschriebung denn tatsächlich berechtigt?
Nicht wirklich, denn was man sagen kann ist lediglich, dass es sich um wohl ein antikes Grab in dem Knochen- und Stoffreste liegen.

Und Berichte aus der Zeit sind auch recht mager. Zudem, das älteste Zeugnis, dass hier besagter Paule liegt, aus dem dritten Jahrhundert stammt. Vorher nur mündliche Tradition (wenn überhaupt), Dichtung und Wunschdenken.
Dieses Zeugnis – geschrieben von einem Eusebius – besagt lediglich, dass ein gewisser Gaius an der Via Ostiense der Erste war, der erzählte, dass er das Grab des Paulus besucht habe. Und das es eben irgendwo in der Gegend läge, in der sich eben auch das besagte Grab befindet, über dem die Vatikanesen ihren Hauptkult- und -verwaltungsplatz eingerichtet haben.

Die Platte über dem Grab mit der Inschrift, dass hier der Paule seine letzte Ruhestätte gefunden habe, kann auch später über irgendeinem Grab angebracht worden sein.

Ergo: Leider kein Beweis, dass der Kerl überhaupt gelebt hat oder – falls doch – dass es seine zerfallenen Knochen sind, die in diesem Grab liegen.

Aber, der Kathole hat sich ja noch nie groß um die Echtheit von Knochen, Vorhäuten, Milch, Kreuzen, Nägeln oder sonst was geschert. Hauptsache es steht ein “heilig” davor, dann wird gekniet, gebetet und gefrömmelt bis zum Erbrechen.

Vielleicht sollten die Wissenschaftler doch noch eine DNS-analyse machen – sofern möglich – wenigstens, um das Geschlecht festzustellen. am Ende liegt da nämlich eine Paula.

In diesem Sinne:
Paulus schrieb den Irokesen: Euch schreib ich nichts, lernt erst mal lesen!

Überproportional hoher Anteil

Schenkt man dem Propaganda-Organ der Katholenweltzentrale – aka Radio Vatikan – Glauben, dann ist diese Aussage des Kardinals Hummes eine mehr als nur erschreckende Nachricht:

Etwa vier Prozent der Priester weltweit seien Pädophile. Kardinal Claudio Hummes

Q: Radio Vatikan Kirche verschließt die Augen nicht vor Pädophiliefällen (27/06/2009)

Priester+KindDas muss man gleich nochmal wiederholen: Vier Prozent der katholischen Priester weltweit!

Ist das viel? Wier ist diese Zahl (4%) einzuschätzen? Schauen wir dazu mal nach Deutschland:

Laut einer Studie der Kieler Universitätsklinik haben “nur” 0,73% der Männer zwischen 18 und 79 pädophile Neigungen.

Rechnen wir zur Sicherheit mal nach: in der BRD lebten laut Statistischem Bundesamt 2007 etwa 40.274.300 Männer (inklusive ca. 20% unter 20 Jahre), also etwa 32.219.440 Männer über 20.

Entsprechend einer Schätzung leben 220.000 Menschen mit pädophilen Neigungen verschiedenen Ausmaßes im Land (Q: Westdeutsche Zeitung).
Daraus ergibt sich: 0,7% der männlichen Bevölkerung in der BRD hat eine solche Veranlagung.

Dazu nochmals der Vergleich mit den vatikaneigenen Schätzungen: 4% – in Worten VIER!

Die Dunkelziffer ist sehr wahrscheinlich hoch und somit ist es schwer eine Aussage darüber zu treffen, wie hoch die Quote in der normalen (sic!) Bevölkerung tatsächlich ist.

Jackson-Nasen-Geheimnis gelüftet

Jackson und Geller bei einer Nasenoperation?Man darf Michael Jacksons Worten, er habe nur 2-3 plastische Operationen machen lassen, wohl nun Glauben schenken.

Insbesondere nachdem ich gesehen hatte, dass er und dieser Löffelbieger – aka Uri Geller – sich kannten, bin ich davon auch fest überzeugt: Die Nase wurde von Geller durch geistige Kräfte verbogen – mental! Jawoll!
Wer daran zweifelt, soll mir gefälligst das Gegenteil beweisen!

Am Ende hat es bei einer weiteren mentalen Nasenkorrektur auch noch Komplikationen gegeben – weshalb hätte sich der Leibarzt (oder doch eher Leibmentalist?) auch sonst abgesetzt? Vermutlich wurden da Personen ausgetauscht, den echten Leibarzt werden wir niemals zu Gesicht bekommen – Zeit genug wäre für so einen Austausch ja dann gewesen!

C'mon girls, lets go get'em – 40 Jahre Stonewall

RegenbogenDie Nacht vom 27. auf 28. Juni 1969 gilt als Wendepunkt im Selbstverständnis Homosexueller.
Zum ersten Mal drückten sich die Gäste des New Yorker Szene-Lokales Stonewall in der Christopher Street nach einer Razzia nicht verstohlen davon, sondern wehrten sich gegen die Diskriminierung durch die Polizei und Behörden. “Erwischte” Homosexuelle durften sich sicher sein, ihren Namen am nächsten Tag in der Zeitung wiederzufinden, was nicht selten den gesellschaftlichen Totalabsturz zur Folge hatte.

Weitere Infos: Homo Nest Raided, Queen Bees Are Stinging Mad

Come out, come out, wherever you are

Zum 40jährigen Jubiläum von Stonewall am 27. Juni, hat Sir Ian McKellen – vielen vielleicht eher bekannt als Gandalf in der “Herr der Ringe”-Verfilmung – eine wunderbaren Artikel in der Times geschrieben, den ich jedem ans Herz legen kann: Come out, come out, wherever you are.

Daraus sein Kommentar zu gleichgeschlechtlichen Partnerschaften:

It’s only a matter of time, and the Church and whoever objects should just stop worrying about it. It’s not the end of civilisation.

Genitalverstümmelung verhindern

TaskForce Logo
Auf Grund eines Beschlusses des OLG Karlsruhe, darf ein 10jähriges Mädchen außer Landes nach Äthiopien gebracht werden. Blöderweise droht dem Kind dort die Gefahr, von einer Dorfschlächterin die Schamlippen und die Klitoris rausgeschnitten zu bekommen. Nette Tradition und nette Eltern!

Die TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung ruft zu einer Petition gegen dasden Beschluss des Gerichts auf. Allerdings läuft die Beschwerdefrist bereits am 25. Juni ab! Es ist also höchste Eisenbahn die Petition mit zu unterzeichnen.

Die ganze Geschichte beim hpd: Mädchen von Verstümmelung bedroht

Nur eine kleine Randbemerkung: Was mich etwas stört an dieser TaskForce: Kein Wort zur Genitalverstümmelung bei Jungen – besser bekannt als das abschnippeln der Vorhaut.

Religiös motivierte Morde?

Irgenwie hatte ich mir ja sowas fast gedacht, dass die Leute im Jemen was mit christlicher Mission – ob nun aktiv oder nicht – zu tun hatten und das mit ein Grund für ihre Ermordung war.

Das beweist wieder einmal – man wird e ja schn Leid – dass zu Mord im Namen einer Gottheit sind eben nur Menschen fähig, die durch religiöse Indoktrination verblendet wurden. Zu Märtyrertum auch.

Wer von den beiden die idiotischeren Hansel anlockt … wer weiß?

Wie war das noch mit "unnatürlich"?

No species has been found in which homosexual behaviour has not been shown to exist, with the exception of species that never have sex at all. Petter Bøckman

In “1,500 Animal Species Practice Homosexuality”, News-medical.net.

Alleine schon der Satz: “Many animals solve conflicts by practicing same gender sex.” – HERRLICH!

Auf ein paar Sepzialexemplare der Gattung Menschen zwangsangewendet, würden sich da sicherliche – alleine aus purer Abscheu vor dem undenkbaren Akt! – plötzlich und ganz spontan so eineige Konflikte in Wohlgefallen auflösen.

Musikalische Körperverletzung

Es war grauenhaft! Es war fürchterlich! Es war der Horror!

Was? Die Hochzeit am vergangenen Samstag.
Nicht unbedingt, dass ich gezwungen war, einem Traugottesdienst beizuwohnen (hätte mich ja absetzen können, aber ich wollte meinen Schatz ja bei der arbeit sehen), nicht die Verwandschaft meines Mannes (sind viele und alle auszuhalten, gar iebenswert), sondern die musikalischen Beiträge eines Fanfarenzuges und eines Alleinunterhalters mit Elektroklavier…

Okay, aus Zwangsweise-mit Oma-in-die-Kirche-gehen-muss-Tagen war mir noch bekannt, dass alten Frauen gerne mal die höchsten Töne anschlagen, wenn sie Lobeshymnen auf ihren Gott anstimmen. Ist kein Thema, das den schrillen Tönen entwöhnte Atheisten-Ohr fällt da spontan zu und erzeugt seine eigenen Geräusche (Sommerwiese, Meeresrauschen oder was auch immer).

Aber, dass noch ein Trompeten-Trio versucht die letzten Hörnerven zu töten, war dann doch etwas zu viel. Insbesondere, wenn zu dritt vierstimmig und abwechselnd mit tiefer Inbrunst falsche Töne mit besonderer Lautstärke getrötet werden mussten (soviel schräge töne können kein Zufall gewesen sein, die waren Absicht!).
und das die Leute dann mit verstärkung (d.h. dem gesamten Fanfarenzug) auch noch Abba-Lieder zum Besten gegeben haben… DEFCON 5!

Und schließlich noch der unheimlich enthusiastische Alleinunterhalten… noch eine wenig mehr Enthusiasmus und ich hätte ihn für tot gehalten.

Wie gesagt, eine schöne Hochzeit… immerhin habe ich überlebt und mein Gehör hat keinen dauerhaften Schaden genommen!