Realität ist das, was nicht verschwindet, wenn man aufhört daran zu glauben.
Philip Kindred Dick
Realität ist das, was nicht verschwindet, wenn man aufhört daran zu glauben.
Philip Kindred Dick
In Asterix klingt es ja noch lustig, aber in der Realität? Wohl weniger.
Im Sudan – einem Land das nicht wirklich für seine Beachtung der Menschenrechte bekannt ist – droht der Journalistin Lubna Ahmed al-Hussein dieses Schicksal.
Ihr Verbrechen war nicht, dass sie ihr Brot im Käsefondue verloren hat, sonder, weil sie (vielleicht beim Käsefondue) in einem Restaurant Hosen getragen hat.
Dafür gibt es in dem Land 40 Peitschenhiebe. Aber was ist zu erwarten von einer Macho-Versager-Gesellschaft, die gerne mal ihren Frauen auch die Schamlippen und die Klitoris abschneiden lässt?
Q: Atheist News
Der Artikel How not to cure headaches hat mich zum einen daran erinnert, wie krank doch so manche “sanften Naturheilverfahren” sind.
Irgendwelche bekloppten meinten, sie müssten ihrer Verwandten helfen, die seit jahren unter Kopfschmerzen litt und haben sie zu einem Tantriker verfrachtet. Dieser Kerl hatte dann nichts besseres zu tun, als der armen Frau einen Nagel in den Kopf zu hämmern.
Immerhin wirde sie – nachdem sie das Bewusstsein verloren hat – in ein richtiges Krankenhaus eingeliefert und der Nagel wurde wieder entfernt.
Siehe auch: Intracranial nail insertion as a manoeuvre of witchcraft.
Aber, die Geschichte mit dem Nagel im Kopf hat mich dann auch noch an eine ganz andere Sache erinnert. Nämlich an ein Lied aus meiner Kindheit und das geht ungefähr so:
Weiter weiß ich zum Glück leider nicht mehr.
Und wer das verbrochen bzw. gesungen hat- leider auc keine Ahnung. Aber es war ein großer Hit in den Fasnachtszeit in den Niederlanden… wenn ich mich nicht ganz täusche. *rotwerd*
Für den, der sich die paar Worte Übersetzen möchte, bietet sich das Wörterbuch Niederländisch-Deutsch des Fachbereich Niederlandistik der FU Berlin an.
Viel Spaß!
So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben. 4. Mose 31,17-18
Schon lustig, was so alles in diesem Buch steht, dass laut manchem Anhänger das Fundament der menschlichen Moral und Liebe darstellt!
Aber wenn man das so liest… passt schon.
Als eine nicht hinnehmbare Zensur
bezeichnet Constantin Costa-Gavras die Kürzung seines Filmes, der die Geschichte der Akropolis im neuen Athener Museum zeigen soll.
Laut Museum haben sich Besucher über den Film beschwert, allerding ist davon auszugehen, dass die Museumsverwaltung sich auf Grund von Protesten der griechisch-orthodoxen Kirche zu dieser Zensurmaßnahme hat überreden lassen.
Denn in der herausgeschnittenen Szene erklimmen Christen mit Leitern den Parthenon-Tempel um diesen zu zerstören und Darstellungen der Götter und deren Statuen zu entfernen.
Sowas passt schließlich nicht zum christlichen Selbstverständnis, da sieht man sich ja lieber als Förderer der Künste und nicht als Zerstörer selbiger.
Q: 3sat
Es war wirklich ein hart verdienter Kurzurlaub in Paris – meinem ersten Urlaub seit Dezember! Gleich am Freitag nach der Arbeit mit dem TGV nach Paris Gare de l’Est und in ein Hotel um die Ecke. Zwar etwas laut aber dafür musste wir nicht noch große durch die Stadt. Am Abend noch einen kleinen Imbiss im Chez Marianne und im großen Bogen via Île de la Cité zurück zum Hotel.
Am nächsten Morgen ab zum Place de l’Opéra und nach einem kleinen Shopping-Ausflug in die Galeries Lafayette (nicht wirklich lohnenswert) eine Besichtigungstour durch die Pariser Oper, dem wunderbaren 1875 eröffneten Palais Garnier.
Nach der Führung – da bin ich ja immer noch ganz stolz auf mich, dass ich die auf Französisch mitgemacht habe – zum Mittagessen auf dieÎle Saint-Louis.
Nach einer Galette und einem Eis weiter zum Panthéon, der französischen Ruhmeshalle. Allerdings erinnert der ganze heruntergekommene Pomp nur an fürchterliches nationales Gewichse. Aber da ich es bisher noch nicht geschafft hatte dahin zu gehen…
Zum Abschalten nochmals Shopping, Shopping, Shopping und zur Erholung ein Stündchen Schlaf im Hotel, bevor es zum Abendessen in einem kleinen indischen Restaurant in der Nähe von Saint-Denis ging.
Sonntag dann Bildungsprogramm mit Besichtigung der Conciergerie und der Sainte Chapelle. Beides hatte ich bisher auch noch nie auf meinem Besichtigungszettel – sind aber schon einen Besuchwert – insbesondere die gothische Kapelle mit ihren riesigen Glasfenstern.
. Danach Spaziergang (ich glaube, wir haben halb Paris zu Fuß erlaufen!) entlang des Quais de l’Horloge zur Spitze der Île de la Cité und über die Pont Neuf vorbei am Institute de France zurück über die Pont des Artes durch den Louvre hindurch zum Jardin des Tuileries.
Und hier die Überraschung – oder besser der Schock: Le Tour de Doping France endet in Paris – damit hatte ich als absoluter nicht Sportfan nun wirklich nicht gerechnet.
Neben Menschenmassen auch noch alles abgesperrt: Place de la Concorde, Champs Elysee und und und. Glücklicherweise konnten wir gerade noch über die Pont de la Concorde wieder auf das andere Seineufer fliehen bevor die auch noch gesperrt wurde. Allerdings sind wir dann prompt wieder über die Pont Alexandre III zum Grand Palais und Petit Palais. Der Hunger hat uns dann wiederum zurück in Richtung Dôme des Invalides getrieben und zum Musée Rodin.
Und nach einem kleinen Abschlusskaffee im Museumsgarten zurück mit der Metro zum Bahnhof und nach Hause.
Hmm.. manchmal sollte man doch eine Sicherung anlegen…
Mal sehen, was ich in den nächsten Tagen noch retten kann.
Bis dahin: viel Vergnügen mit 2006
Nachtrag
Okay… Re-Import hat irgendwie nach Tausenden von versuchen geklappt.
Allerdings habe ich jetzt im Admin-Menü jede unter-Kategorie sooft wie ich sie vegeben habe… *NERV*
Nachtrag 2
Überflüssige Kategorien sind auch gelöscht. Allerdings frage ich mich, wo die nicht gelöschten Unterkategorien geblieben sind? Im Admin-Bereich tauchen sie auf, aber nicht mehr unter Archiv… (ebenso die meisten Tags). In den Listen tauchen sie auf, aber es sinf ihnen keine -Artikel mehr zugeordnet…
Zudem sind die ganzen Links weg!
Aber – ich sollte diesen Crash als eine Herausforderung zu sehen, um diesen Blog mal aufzuräumen und zu überarbeiten.
Durch die Loslösung von Gott als der höchsten religiösen Autorität setzt sich der Mensch frei von größtmöglicher Fremdbestimmung. Indem er sich herausnimmt aus der göttlichen Bevormundung, entwickelt er sich zu einem sich selbst bestimmenden und verantwortenden Individuum. Er wird ein autonomer Mensch. Paul Schulz
You don’t pay an escort for sex. What you really pay an escort for is to leave after the sex. George Michael
Das Onlinespiel “Watch out behind you, Hunter.” – Erfinder ist ein gewissen(-loser) Stéphane Aguie – ist ein wahrer Tiefpunkt in homophobie bzw. ganz simplen Schwulenhass.
Wie der Name so nett andeutet, darf man hier Schwule erschießen, die hinter Büschen hervorspringen, bevor sie den Spieler vergewaltigen.
Der Betreiber der Website, Jean Christophe Calvet, versteht die Welt nicht mehr und meint, dass Auguie mit dem Spiel lediglich Jäger und hinterwäldler ärgern will und nicht Schwule.
Dann meint dieser Arsch noch, dass die Zielgruppe Jugendliche seien und das deren Art von jugendlichem humor sei. Äh?!
Ist es also jetzt okay Teenies beizubringen, dass es unglaublichen Spaß macht, Schwule zu erscießen weil die gefährliche Vergewaltiger sind?
Bin ich als “Betroffener” nur zu dünnhäutig und verstehe diese Art von Humor und Spaß nicht mehr? Ich bekomme hier gleich die Krise!
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