Internationaler Blasphemie-Tag

Hätte ich gar nicht gedacht, dass es sowas gibt, anber der 30. September ist Internationaler Blasphemie-Tag!

blasphemyAber, es ist kein wirklicher Freudentag, eher eine Art CSD für Atheisten.
Denn er soll daran erinnern, dass selbst in europäischen Ländern per Gesetz auf bestimmte imaginäre Freunde (andere würden sagen Wahnvorstellungen) Rücksicht genommen werden muss. Bestes Beispiel ist hier die Republik Irland, die ein solches “Anti-Blasphemie-Gesetz” erst jüngst erlassen haben.

Weitere informationen auch unter: Center for Inquiry und blasphemy.ie)

Nach der Wahl

Wahl 2009Interessante Zeiten, wobei ich nicht wirklich von mir behaupten kann, dass mit alles gefällt, was sich ändert.

Beispielsweise den Ausstieg aus dem Atom-Ausstieg, den wir dank Schwarz-Gelb sicher in der Tasche haben (sonst verlieren die armen Leistungsträge am Ende noch Geld und wie sollen sonst die profitablen Nebenjobs für unsere Volksvertrteter finanziert werden?).
Aber gut, dann werden wir uns für die nächsten vier Jahre eben wieder die Lügen zur Sicherheit der Atomkraftwerke, Endlager, usw. anhören – kennt man ja schon.

Von den wirklich einschneidenden negativen Auswirkungen mal abgesehen:
Lustig an dem Wahlausgang ist aber, dass wir damit wahrscheinlich einen schwulen Außenminister bekommen – was da wohl die bigotten und homophoben Länder wie Vatikan, Iran, Polen, Jamaika usw .sagen werden? Zwischen Palästinensern und Israelis zu vermitteln à la Fischer kann sich Monsieur Westerwelle dann wohl abschminken.

Ich hoffe ja nur, dass diese Liberalen tatsächlich für die Menschenrechte einstehen und hier Abhilfe schaffen “‘They Want Us Exterminated’ – Murder, Torture, Sexual Orientation and Gender in Iraq” .

(Aber, um ganz ehrlich zu sein, es wäre mit lieber gewesen, die Liberalen wären an der 5%-Hürde gescheitert.)

Yom Kippur – יוֹם כִּפּוּר‎

yom-kippurYom Kippur ist wahrscheinlich der höchste Feiertag im Judentum, da selbst viele “Normalgläubige” diesen Feiertag beachten, keine Arbeiten verrichten, fasten und zur Synagoge gehen (so wie die ganzen Weihnachtschristen bei uns).
Als Feiertag wird Yom Kippur in Leviticus 23:26 ff. erwähnt.

Der Herr sprach zu Mose:
Am zehnten Tag dieses siebten Monats ist der Versöhnungstag. Da sollt ihr heilige Versammlung halten. Ihr sollt euch Enthaltung auferlegen und dem Herrn ein Feueropfer darbringen.
An ebendiesem Tag dürft ihr keinerlei Arbeit verrichten, denn es ist der Versöhnungstag, an dem man euch vor dem Herrn, eurem Gott, entsühnt.
Denn jede Person, die sich an diesem Tag nicht Enthaltung auferlegt, soll aus ihren Stammesgenossen ausgemerzt werden.
Wer an diesem Tag irgendeine Arbeit verrichtet, den werde ich aus der Mitte seines Volkes austilgen.
Ihr dürft keinerlei Arbeit tun. Das gelte bei euch als feste Regel von Generation zu Generation überall, wo ihr wohnt.
Dieser Tag ist für euch ein vollständiger Ruhetag. Ihr sollt euch Enthaltung auferlegen. Vom Abend des neunten Tags in diesem Monat bis zum folgenden Abend sollt ihr Ruhetag halten.

http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/lev23.html

Yom Kippur bedeutet soviel wie “Tag der Sühne” oder “Tag der Versöhnung” und zwar der Versöhnung zwischen dem Gott und dem Menschen (im Gegensatz dazu die Yamim Noraim, die Zwischenmenschliche Konflikte zum Thema haben).

Wie an einem normalen Shabbat darf an Yom Kippur nicht gearbeitet werden. Weiterhin darf bzw. sollte man an diesem Feiertag weder essen noch trinken (auch kein Wasser) – er ist neben dem Sündenbereuen auch eine fast 25stündige Fastenkur.

Im Talmud werden noch weitere Verbote genannt: so ist an Yom Kippur auch das Waschen und Baden verboten, die Benutzung von Kosmetika oder Deos, das Tragen von Lederschuhen und Sex.

Wie immer finden sich aber auch Ausnahmen: Wenn das Leben in Gefahr ist (siehe z.B. Yom-Kippur-Krieg), Kinder unter neun jahren und Schwangere dürfen nicht fasten (auch wenn sie es wollten). Ältere Kinder und Frauen zwischen dem dritten und siebten Tag nach der Geburt dürfen wieder fasten, dürfen aber auch eine kleine Pause einlegen. Für Kranke gilt: Bei Fragen wenden sie sich an ihren Arzt oder Rabbi.

Yom Kippur beginnt in diesem Jahr am 27. September mit Sonnenuntergang (ca. 18:09h) und endet am 28. September mit dem Beginn der Nacht.

Fünf Tage nach Yom Kippur beginnt dann Sukkoth.

Ali Abdussalam Treki

ArschlochTja, wenn man ein öffentliche Amt bekleidet – so wie das des Vorsitzenden der UNO-Vollversamlung – sollte man wissen, wann man seine Fresse halten sollte. Insbesondere, wenn man dabei mit irgendwelcher Religions-Scheiße kommt.

Auf eine Frage bezüglich einer UN-Resolution, die zur Entkriminalisierung von Homosexualität aufruft, meinte dieses Miststück diese Person:

That matter is very sensitive, very touchy. As a Muslim, I am not in favour of it… it is not accepted by the majority of countries. My opinion is not in favour of this matter at all. I think it’s not really acceptable by our religion, our tradition.
Ali Abdussalam Treki

Sowas kotzt mich an! Darf man dem Typ wegen Dummheit einen Dildo in den Arsch schieben?

Q: New United Nations General Assembly President calls homosexuality ‘unnacceptable’

Krimineller Priester

ÜberfallEigentlich ist es viel zu traurig um darüber zu lachen, aber: MUAHHHAAAAHAAHAHA hähähähähä

Kurz nach dem Überfall einer Bank im polnischen Szamotuly wurde der Bankräuber von der Polizei verhaftet – an sich noch nichts besonderes. Aber die Polizei staunte wohl nicht schlecht, als sich herausstellte, dass der verhaftete Verbrecher ein Priester der Katholenfraktion ist.

Und noch mehr staunte die wohl, als dann noch herauskam, dass der geweihte Langfinger nicht für sich die Bank überfallen hat (und womöglich der Bankangestellten den Schock des Lebens verpasst hat), sondern für seine Familie.
Der Weihrauchwedler hatte nämlich nicht nur Probleme sich an die Gesetzte seines Landes bzw. seines Gottes zu halten, er hatte auch Probleme seinen Schwanz bei sich zu behalten (immerhin bei einer erwachsenen Frau und nicht wie so manche seiner Kollegen bei Minderjährigen).

Frau und Kind werden nun etwas länger auf den Kerl warten müssen. Pech auch.

Q: Du sollst nicht stehlen

Umzug

UmzugTja, vor wenigen Monaten hätte ich noch darüber gelacht, aber nun steht er tatsächlich an: Mein Umzug zu meinem Schatz ins Pfarrhaus…

Aber keine Sorge: Ich bin immer noch Atheist und das wird sich auch nicht mehr ändern… es sei denn, ich bin glücklich dement und bekomme nichts mehr mit, dann könnte ich vielleicht in die Fänge missionierender Theisten fallen… aber dann werde ich auch fröhliche Volksmusiksendungen im TV gut finden. ;)

Jetzt steht erstmal der Stress mit Telefon kündigen, Umzug organisieren, Möbel schleppen, ausmisten und so weiter an. Lauter nervtötendes Zeuchs, das ich gar nicht brauche. Am liebsten würde ich den ganzen Bettel stehen lassen und neu anfangen.

Wieder kein Weltuntergang

Apokalypseoder doch?
Wir werden sehen, denn schließlich soll mit Herbstbeginn (heute 23:18h) wieder ein das christliche Ende der Welt eingeläutet werden, der Messias nochmals vorbeischauen und die was weiß ich noch alles passieren *GÄHN*

Dabei weiß doch jeder, dass das Ende erst 2012 kommt, wenn der Maya-… oder war es der Inka-Kalender endet… HUI! Oder werden da nur die weltuntergangsgläubigen Leute endgültig verrückt.. sorry entrückt?

Also meine apokalyptischen Reiter: Sattelt die Pferde, brecht sie Siegel und dann einen fröhlichen Weltuntergang!

Tzom Gedaliah – צוֹם גְּדָלִיָּה‎

Siegel des Gedaliah, Sohn des PaschurTzom Gedalia gehört zu den kleinen Feiertagen und ist ein jüdischer Fastentag, der an die Ermordung des Statthalters Gedaliah durch Yishmael Ben Netaniah in Mizpah erinnert.
Gefastet wird von Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang.

Nach der Zerstörung Jerusalems (etwa 587 v.u.Z.) ernannte Nebukadnezar II. Gedaliah zum Statthalter Judas (dem antiken Königreich im Süden Israels). Gedaliah überzeugte die Menschen mit dem Wiederaufbau anzufangen und Felder anzulegen, um eine gewisse Sicherheit herzzustellen. Das, die zuvor geflohen in Nachbarländer geflohen waren, kehrten daraufhin zurück und siedelten sich in Mizpah an.

Unter den Flüchtlingen war auch Yishmael, Sohn des Netaniah, einem Nachkommen des Königshauses von Zedekiah, dem letzten König von Juda. Baalis, der König von Ammon, beobachtete das Wiederaufleben seines Nachbarn mit missfallen und ermunterte Yishmael Gedaliah zu töten.

Gedaliah wurde vor einem möglichen Anschlag gewarnt, wollte diesen Gerüchten aber keinen Glauben schenken. So wurden Gedaliah und die meisten seiner Anhänger sowie einige Babylonier von Yishmael und seinen Männern ermordet.

Aus Furcht vor einem Racheakt Nebukadnezars (schließlich wurde sein Stellvertreter von einem Juden ermordet) flohen die Verbliebenen nach Ägypten. Damit hörte auch das Reich Juda auf zu existieren.

Um der Ermordung Gedaliahs und deren Folgen zu erinnern und zu betrauern wurde der dritte Tag des Monats Tishri als Gedenktag eingesetzt (obwohl da Attentat wahrscheinlich am ersten Tishri stattgefunden, dann gäbe es allerdings Probleme mit Rosh Hashanah).