Fast fertig

Abgelegt unter [Privates] am [31. Oktober 2009 | 13. Heshvan 5770] | [0 Kommentare]

Fast fertig mit dem Umzug – mit den Nerven eigentlich ganz – wieviel Scheiß sich so im Laufe der Zeit ansammelt… unglaublich!

Letzten Sonntag hatte ich meine Wohnung komplett geräumt (bis auf die Küche, die wurde Montags abgebaut und in unserem Flur deponiert – der (Wieder-)aufbau ist wohl erst in knapp zwei Wochen.
Ankleide- und zweites Gästezimmer kommen auch erst in absehbarer Zeit.

Immerhin haben wir es auch geschafft, das Gästezimmer neu zu gestalten, das neue Schlafzimmer (leider knappe 10qm kleiner als bisher und mehr als nur ein Bett als Möbel) und – im alten Schlafzimmer – meinen Rückzugsbereich einzurichten.

Und das trotz gequetschter, gestauchter und aufgeplatzer Finger!
Man sollte sich wirklich keine Couch auf die Finger fallen lassen!

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Umzug in heißer Phase

Abgelegt unter [Privates] am [20. Oktober 2009 | 2. Heshvan 5770] | [Kommentieren nicht möglich]

UmzugskartonsSeit letzten Samstag heißt es nun wirlich Kisten packen und Möbel rücken. Unglaublich, was für ein Aufwand es ist, zwei Haushalte zusammenzulegen: Hier auflösen – dort umräumen und renovieren.

Von daher wird es in den kommenden Tagen hier etwas ruhiger – vor allem, da ich nicht immer einen Internetzugang haben werde.

However – die Zeit ist sowas von aufgregend! :)

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Wie geil kann’s werden?

Abgelegt unter [bugger it] am [16. Oktober 2009 | 28. Tishri 5770] | [0 Kommentare]

Okay, nicht jedermanns Humor, aber ich kann über sowas laut, lange und aus vollem Herzen lachen:

epic fail pictures
Q: Epic Fails.

Auch immer einen Lacher wert (und ein nettes Geburtstagsgeschenk *wink mit Zaunpfahl*): RoadKill™ – insbesondere da ich in meinem Lieblingsgummiteileladen noch immer auf die “Überfahrene Tiere Kollektion” warte…

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Gefärbte Esel

Abgelegt unter [bugger it] am [13. Oktober 2009 | 25. Tishri 5770] | [0 Kommentare]

ZebraNein, keine auf jung getrimmten alten Männer à la Senior Berlusconi oder Altkanzler Schröder, sondern echte.

Der Zoo in Gaza hat – aus Ermangelung an echten Vertretern ihrer Art – zwei weiße Esel mit schwarzen Streifen versehen, um den Kindern mal so richtig “echte” Zebras zeigen zu können.

Q: Donkeys get dye-job, take on zebra role

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Tony-Blair-Witchhunt-Project

Abgelegt unter [bugger it] am [9. Oktober 2009 | 21. Tishri 5770] | [0 Kommentare]

Blair/B16Jetzt ist er vollkommen durchgeknallt, der ehemalige Premier von der Insel.

Der geisteskranke zum Katholizismus übergelaufene Blair nutze eine Rede an der Georgetown University in Washington, um die Welt vor der größten, schlimmsten und heimtückischsten Bedrohung zu warnen die man sich vorstellen kann.

Es ist nicht der internationale Terrorismus und auch nicht die Schweinegrippe. Es ist viel schlimmeres… sehr viel schlimmer: Es sind diese bösen und abgefeimten Atheisten und ihre sich in der westlichen Welt immer mehr ausbreitende fanatische, säkulare Ideologie!

Oder wie er es ausdrückte: We face an aggressive secular attack from without.

*KREISCH!*

Wer will, darf sich gerne den ganze Schwachsinn dieses abgehalfterten Premiers antun.

Warnung: Große Kotztüte bereithalten!

Ach ja, und sowas will “Präsident Europas” werden…

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Shemini Atzeret und Smichat Torah – שמחת תורה ושמיני עצרת

Abgelegt unter [Religion|Feiertage] am [9. Oktober 2009 | 21. Tishri 5770] | [0 Kommentare]

TorahAm 22. Tishri, dem Tag nach dem siebten Tag von Sukkoth, ist der Feiertag Shemini Atzeret.

In Israel selbst ist Shemini Atzeret auch Simchat Torah – außerhalb Israels, wo manche Feiertage einen zusätzlichen Tage dauern, wird nur der zweite Tag von Shemini Atzeret als Simchat Torah gefeiert: Shemini Atzeret am 22. und 23. Tishri , Simchat Torah am 23. Tishri.

Üblicherweise werden beide Feiertage als Teil von Sukkoth betrachtet, was aber falsch ist: Shemini Atzeret ist nämlich ein eigenständiger Feiertag, an dem ein paar Bestimmungen, die für Sukkoth gelten, eben nicht gelten (z.B. Lulav und Etrog).

Wörtlich bedeutet Shemini Atzeret “Versammlung am achten Tag” und wird in der rabbinischen Tradition so erklärt: Gott ist wir ein Gastgeber, der die Leute für eine bestimmte Zeit zu sich einlädt, sich aber dann so amüsiert, dass er seine Gäste bittet, noch einen Tag länger zu bleiben.

Simchat Torah bedeutet “Freude in der Torah” und markiert die Vollendung des jährlichen Torah-Zyklus. Die wird einmal im Jahr ganz gelesen – angefangen mit dem ersten Kapitel der Genesis bis hin zum Ende von Deuteronomie. An Simchat Torah wird der letzte Abschnitt gelesen und dann gleich wieder mit dem ersten angefangen.

Die Vollendung eines Zyklus wird mit einem großen Fest begangen. Die Torah-Rollen werden in Prozessionen mit Gesang und Tanz um die Synagogen getragen.
Auch alkoholische Getränke sind in dieser Zeit üblich. So üblich, dass es die Tradition gibt, den Segen früher zu sprechen, um sicherzustellen, dass die Kohanim dann nicht schon zu betrunken sind, um ihre priesterlichen Pflichten zu erfüllen!

Shemini Atzeret fängt heute mit Sonnenuntergang an und dauert bis zum 10.10.2009 (bzw. 11.10.) – Smichat Torah beginnt am 10.10.2009 und endet mit dem Einbruch der Nacht am 11.10.2009.
Beides sind übrigens auch Feiertage, an denen das Arbeiten nicht gestattet ist.

Also: Fröhliches Feiern!

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Wenn Religionskritik kriminalisiert wird

Abgelegt unter [Religion] am [8. Oktober 2009 | 20. Tishri 5770] | [1 Kommentar]

Imagine NO ReligionWie es aussieht, werden die USA eine UN-Resolution unterstützen, die Religionskritik zu einer Straftat machen wird: UN rights body approves US-Egypt free speech text

Wieder einmal sollen religiöse Wahnvorstellung einen besonderen Schutz genießen – Menschenrechte, wie Gewissens- und Redefreiheit – dürfen einpacken und werden notfalls kriminalisiert.
Religion und Geisterfreunde sind ja sooo viel wichtiger! Dabei kann man sich mit Göttern nicht mal den Arsch abwischen…

Und noch schöner: Mit diesem Vorschlag werden auch die ganzen homophoben und misogynen Religions-Arschlöcher gestärkt, denn die können sich jetzt noch besser auf ihre “heiligen Gesetze” pochen, wenn sie andere diskriminieren – Kritik ist wird ja dann nicht mehr gestattet sein.

Bravo, kann ich da nur sagen – macht die Welt doch (wieder) zu einer Geißel der Religionen! Gibt ja noch genügend Wolkenkratzer, die den Blick auf den Himmel verschandeln.

Ein aktuelles und wunderbares Beispiel von solchen bigotten Götterfreaks gibt es aus Frankreich: Muslimisches Fußball-Team will nicht gegen Schwule spielen.
Und die Vorurteile dieser Macho-Versager sollen auch noch von der UN geschützt werden? Ich glaube es nicht!

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Umzug

Abgelegt unter [Privates] am [8. Oktober 2009 | 20. Tishri 5770] | [Kommentieren nicht möglich]

UmzugskartonsIm Moment herrscht hier im Blog eine kleine Sendepause, da mich der Umzug ins Pfarrhaus – neben der alltäglichen Arbeit – doch sehr auf Trab hält.

Am nervendsten sind wirklich diese auf 24 Monate angelegten Knebelverträge von Telefon, Kabel und was weiß ich noch, die eben nicht so ganz einfach gekündigt werden können.

Man sollte solche Scheiße echt nicht abschließen – aber wer will schon gerne auf ein Telefon verzichten? *GENERVT*

Immerhin geht es heute zur Ummeldung auf’s Amt. :)

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Sukkoth – סֻכּוֹת

Abgelegt unter [Religion|Feiertage] am [2. Oktober 2009 | 14. Tishri 5770] | [0 Kommentare]

SukkothSukkoth beginnt am 15. Tishri, am fünften Tag nach Yom Kippur.
Es ist ein recht drastischer Übergang: Vom wohl ruhigsten und bedeutensten Feiertag zu einem der fröhlichsten im Kalender. Für einen Urlaub in Israel ist Sukkoth allerdings mit die ungünstigste Zeit, da ganz Israel unterwegs ist – selbst die Orthodoxen nehmen sich eine Auszeit und fahren weg.

Sukkoth dauert insgesamt sieben Tage. Die beiden Tage nach dem Feiertag – Shemini Atzeret (שמיני עצרת) und Simchat Torah (שמחת תורה) – sind eigenständige Feiertage, die allerdings mit Sukkoth verbunden sind und werden manchmal auch als Teil davon betrachtet.

Als Feiertag wird Sukkoth in der Bibel in Levitikus 23:33 ff erwähnt:

Der Herr sprach zu Mose:
Sag zu den Israeliten: Am fünfzehnten Tag dieses siebten Monats ist sieben Tage hindurch das Laubhüttenfest zur Ehre des Herrn.
Am ersten Tag, einem Tag heiliger Versammlung, dürft ihr keine schwere Arbeit verrichten.
Sieben Tage hindurch sollt ihr ein Feueropfer für den Herrn darbringen. Am achten Tag habt ihr heilige Versammlung und ihr sollt ein Feueropfer für den Herrn darbringen. Es ist der Tag der Festversammlung; da dürft ihr keine schwere Arbeit verrichten.
Das sind die Festzeiten des Herrn, die ihr als Tage heiliger Versammlung ausrufen sollt, dazu bestimmt, für den Herrn Feueropfer, Brandopfer, Speiseopfer, Schlachtopfer und Trankopfer darzubringen, dem jeweiligen Tag entsprechend, abgesehen von den Sabbaten des Herrn und abgesehen von euren Geschenken, den gelobten und freiwilligen Gaben, die ihr dem Herrn gebt.
Am fünfzehnten Tag des siebten Monats, wenn ihr den Ertrag des Landes erntet, feiert sieben Tage lang das Fest des Herrn! Am ersten und am achten Tag ist Ruhetag.
Am ersten Tag nehmt schöne Baumfrüchte, Palmwedel, Zweige von dicht belaubten Bäumen und von Bachweiden und seid sieben Tage lang vor dem Herrn, eurem Gott, fröhlich!
Feiert dieses Fest zur Ehre des Herrn jährlich sieben Tage lang! Das gelte bei euch als feste Regel von Generation zu Generation. Ihr sollt dieses Fest im siebten Monat feiern.
Sieben Tage sollt ihr in Hütten wohnen. Alle Einheimischen in Israel sollen in Hütten wohnen, damit eure kommenden Generationen wissen, dass ich die Israeliten in Hütten wohnen ließ, als ich sie aus Ägypten herausführte. Ich bin der Herr, euer Gott.

Obwohl nur für den ersten Tag erwähnt, gilt das Arbeiten an den ersten beiden Tagen verboten. An den Tagen danach – den Chol Ha-Mo’ed – ist das Arbeiten wieder erlaubt.

Sukkoth ist das letzte der drei Wallfahrtsfeste (Shalosh R’galim), an denen nach Jerusalem gepilgert wurde, um im Tempel zu opfern.
Wie Pessach und Shavu’ot hat auch Sukkoth eine doppelte Bedeutung: zum einen ist es von historischem Interesse, zum anderen für die Landwirtschaft.
Der historische Aspekt erinnert an die vierzigjährige Wanderung durch die Wüste (wohl wegen fehlender Schilder und veralteter Karten), während der das Volk Israel in Laubhütten gewohnt hat.
Und dann ist Sukkoth das Erntedankfest (Chag Ha-Asif חַג הָאָסִף).

Wörtlich bedeutet “Sukkoth” ganz einfach “Hütten” (Singular= sukkah) und bezeichnet die eben die Hütten, in denen man während des Festes wohnt, um an die Wanderung zu erinnern.

Sukkoth beginnt in diesem Jahr (5770) mit dem Sonnenuntergang am 2. Oktober und endet mit dem Einbruch der Nacht am 09. Oktober.

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