Der Himmel hängt nicht voller Geigen, nein, der hängt voller Heteros.
Das zumindest behauptet ein katholischer Kardinal (aus welcher Fraktion sollt er auch sonst sein?).
Und der ist nicht nur irgendein dahergelaufener mexikanischer Kardinal, der Javier Lozano Barraga ist auch Präsident Emeritus des Päpstlichen Rates für die Pastoral im Krankendienst der Katholen-Kirche (da hat er sich wohl sowas wie Hirnschwund geholt).
Also, dieser liebenswürdige Knecht (oder Magd? Bei dem schicken Kleidchen…) Gottes hat gesagt, dass Schwule (und wohl auch die gemeine Lesbe) nur dann in den Himmel kommen (sofern sie dahin wollen – ich kann es nämlich nicht verstehen, wie man freiwillig so einer Ideologie anhängen kann), wenn sie ihre Sexualpartner aus dem jeweils anderen Geschlecht rauspicken.
Laut diesem Kleiderträger werden Homosexuelle und auch die Transexuellen nie und nimmer in das Königreich ihres unsichtbaren Freundes eintreten, weil sie den nämlich beleidigen. Aber Transvestiten sind irgendwie okay, oder?
Ach ja, und das sagt ja nicht nur der Transvestit Kardinal, sondern auch der “Heilige” Paul… also nicht mal der unsichbare Freund als sein eigener suizidärer Sohn selber.
Immer wieder schön zu hören, dass das “Wort Gottes” so sehr dem entspricht, was man selber glaubt oder gerne hätte, naja.
Selbstredend sind Homosexuelle nicht per se homosexuell geboren, sondern wir werden das aus Gründen wie Erziehung (ich schlage da religiöse Indoktrinierung als Hauptfaktor vor) oder weil wir nicht unsere eigene Identität (sondern z.B. die von römisch-katholischen Kinderschändern Priestern) entwickelt haben.
*GÄHN*
Manchmal bekommt man den Eindruck, dass diese Katholen-Funktionäre besonders lernresistent sind, oder?