Eigentlich ist man solche Sexskandale eher von den ultra-religiösen Politikern der Republikanern in den USA gewohnt und nicht unbedingt von einer Polikerin und Ehefrau des first minister for Northern Ireland.
Aber, auch hier handelt es sich um eine tiefreligiöse Person, einer überzeugten Christin – da kann man nicht viel anderes erwarten, oder?
Iris Robinson, so der Name dieser… Frau…, ist in Großbritannien bekannt dafür, dass sie als “aufrichtige Christin” in widerwärtigster Weise zu Homosexualität geäußert hat:
I have a very lovely psychiatrist who works with me in my offices and his Christian background is that he tries to help homosexuals — trying to turn away from what they are engaged in.
I’m happy to put any homosexual in touch with this gentleman and I have met people who have turned around and become heterosexuals.
Neben dem üblichen “Homosexualität ist verabscheuungswürdig” meinte diese freundliche Christin noch “just as a murderer can be redeemed by the blood of Christ, so can a homosexual…” blah blah yaddayadda
Wer sich so nett über Homosexuelle äußert, der darf dann auch gerne mit einem so richtig heterosexuellen Mann ins Bett – muss auch nicht der Ehemann sein. ![]()
Wenn dann nur diese bösen Gewissenbisse nicht wären. So furchtbar, dass man nach dem Sex mit einem alten Freund versuchte sich das Leben zu nehmen. Herzzerreißen, oder?
Die Alte hat es leider überlebt. Sie hätte sich besser auch vor einen Zug geworfen, das Leben eines Zugfahrer ruiniert und dann wäre sie in einem Stadion beigesetzt worden oder so…
Und oh wie schön, dass man einer vergebenden Religion angehört:
Robinson said she believes God has forgiven her for her actions.
She said: I let down thousands of people who placed their faith in me and though my medical condition was a factor, I was not, at this time, true to the values, I professed. I grieve that I have damaged my profession in Christ, but I am comforted that He was able to forgive even me.”
Welch bigottes Pack!
Nun, einen Wunsch dieser Person hätte ich ihr von Herzen gegönnt, dass er für sie auch in Erfüllung geht, aber leider, leider wurde er ihr nicht gewährt:
I do not deserve a second chance but I have been given one. Nothing is more important to me.
Schade. Aber klar, wünschen bringt soviel wie beten: Nichts.