Opfer katholische Kirche

KreuzEs ist nur mit den Worten abgefeimt, widerlich und verlogen zu bezeichnen.

Wiedereinmal versucht ein Vertreter der katholischen Kirche – dieses Mal Raniero Cantalamessa, der persönliche Prediger Benedikts – die nicht abreissende Kette von Missbrauchsfällen und Pädo-Übergriffen einiger ihrer “heiligen” Männer als Kampagne gegen die katholische Kirche, gar das Christentum dar und sehen sich in der Rolle des eigentliche Opfers.

Auch werden Vergleiche mit der staatlichen – und durch jahrhundertelange Propaganda der Christenkirche sehr erfolgreiche – Judenverfolgung im Nationalsozialismus herangezogen.

Es gibt nur einen wichtigen Unterschied: Juden haben keine Christenkinder gefressen oder für ihreRituale missbraucht, diverse Katholen-Priester hatten und haben dagegen Sex mit den ihnen anvertrauten Kindern und sie quer durch die Schulräume geprügelt.

Und wieder einmal distanzierte sich der Vatikan zu solch verbalem Durchfall erst nachdem es zu Protesten kam, es sei nicht die offizielle Meinung des Kirchenstaates (dafür die inoffizielle?).
Ob er immer noch für B16 predigen darf ist allerdings offen.

Im Gleichen Atemzug wurden vom Vatikan dann aber auch noch Vorwürfe zurückgewiesen, dass der sexuelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Geistliche vertuscht wurden.
Und – wenn man schon dabei ist – den Medien ehrenrührige Motive vorgeworfen.

Egal was aus den Kreisen der römischen Kirche kommt, es heißt immer nur: Wir sind das Opfer, die anderen sind so gemein zu uns.

Offenheit, Aufklärung und Mitgefühl mit den wahren Opfern dieses Skandals, sind und bleiben der Katholenkirche fremd.

Ach ja, eine Gemeinsamkeit mit der Judenverfolgung sollte es geben:
Niemals vergessen!

Q: Missbrauchsskandal: Papst-Vertrauter stellt Kirche als Opfer dar
Q: Prediger vergleicht Kritik am Papst mit Judenhass