Kurzgefasst: Misogynie in Gaza und Afghanistan

Einen neuen Höhepunkt in der Freiheit der Berufswahl hat sich die Hamas in Gaza geleistet:

Haarmode in Gaza

Haarmode in Gaza

Das "Palestinian Center for Human Rights" berichtete, dass fünf Frisöre verhaftet und gezwungen wurden zu erklären, dass sie nie mehr wieder Frauen die Haare schneiden werden.

Erklärt und begründet wird das Verbot natürlich durch die Gesetze der Sharia &ndash, aber unterm Schleier braucht es ja auch keine stylische Frisur, oder?

Misogynes Verhalten und eine Egal-Haltung was Menschenrechte angeht ist jedoch nicht nur in Gaza en vogue, auch im mit dem Westen befreundeten Afghanistan kann man damit nicht wirklich was anfangen:

Bibi Aisha

Freuenrechte in Afghanistan: Bibi Aisha

Präsident Hamid Karzai (auch bekannt durch seine Versuche Vergewaltigung zu legalisieren) veröffentlichte Pläne, in denen er die Leitung aller Frauenhäuser im Land in die Hände der allgütigen Regierung legen möchte.

Die neue Regelung würde die Opfer häuslicher und sexueller Gewalt zwingen sich untersuchen zu lassen, ihre Bewegungsfreiheit würde drastisch eingeschränkt und einfach wieder in die Obhut ihrer Peiniger entlassen werden:

Victims will be required to undergo monthly medical examinations, including a virginity test upon admission, and be obliged to wear headscarves at all times. What’s more, women will only be allowed to leave the grounds of the shelter with permission granted by the ministry, and can be evicted if they are “accepted into the home of her family or another relative,” or upon “marriage,” without the woman’s consent. PBS

Erklärt und begründet werden die Pläne natürlich durch die Gesetze der Sharia (und der Anbiederung an die Relionsfanatiker aka Taliban).

Aber was soll’s? Im Westen haben wir ja immer schon gerne mit Diktatoren und verbrecherischen Regierungen Geschäfte gemacht – was interessieren uns da solche kleinen Ausrutscher? insbesondere wenn Religion ins Spiel kommt?

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