RIP Daniel Zamudio

Beisetzung von Daniel Zamundo

Beisetzung von Daniel Zamundo am 30.03.2012

Gestern wurde der Daniel Zamudio unter großer Anteilnahme der chilenischen Bevölkerung – zumindest der nicht homophoben Bevölkerung – beigesetzt.

Der 24-jährige Mann wurde am 4. März in einem Park in Santiago de Chile von einer Gruppe Nazis überfallen und über Stunden hinweg auf brutalste Art und Weise gefoltert. Vergangenen Dienstag ist er seinen Verletzungen erlegen; er hatte das Bewusstsein nicht wiedererlangt.

CNN

Kurzgefasst 29.03.2012

Interview mit Tilo Becker über den Islam und dessen Position zur Homosexualität. Welche Religion verspritzt eigentlich kein Gift?
Heise

Das haben die sich doch aus den USA abgeguckt: Homo-Therapie wird von der bösen Homosexuellen-Lobby verteufelt, dabei will man doch nur den armen Homos helfen, die nicht homosexuell sein wollen.
Exodus und Konsorten, ich hör dir trapsen…
Zukunftsdialog

Die rheinland-pfälzische CDU besteht weiterhin darauf, dass Schwule kein Blut spenden dürfen, solange sie aktiv homosexuell sind.
Dann wollen wir mal hoffen, dass unsere aktiven herosexuellen CDU-Freunde keine Blutspende brauchen oder sich beim Fremdgehen ein Virus eingefangen haben.
Da fällt mir ein, dürfen passive Schwule spenden?
Welt Online

Kurzgefasst 26.03.2012

Schwulenbeweis in der türkischen Armee
Homo­phobie oder besser die Lust homo­sexuelle Men­schen zu dis­kri­minier­en ist beim Mili­tär nicht gerade eine Selten­heit – es eher ein Zei­chen, dass Mann be­sonders hetero ist.

Die türk­ische Armee bildet da keine Aus­nahme: Zwar gibt es keine direkten Ge­setze gegen homo­sexuelle Männer in der Armee, aber wer sich outet muss mit einem Raus­wurf rechnen oder offener Dis­kriminie­rung und Gewalt aus den Reihen der Heten.

Wer des­wegen raus will, muss damit rechnen, Beweis­fotos vorlegen zu müssen. Viel­leicht sollten die Jungs ihre Homo­sex­ualität ja bes­ser dadurch be­weisen, indem sie ihren Vor­gesetzten den Schwanz blasen? Denn darauf sind die be­stim­mt ratten­scharf, wenn sie schon nach Bild­ern fragen…
bbc.co.uk

Wie schlägt man seine Frau?
Wer sich unsicher ist, ob und wenn ja wie man seine Frau schlagen darf, kann auf das 160-seitige Buch von Hazrat Maulana Ashraf Ali Thanvi zurückgreifen, A Gift For the Muslim Couple. Der Auto erklärt welche Rechte der gläubige Muslim gegenüber seiner Frau hat (sie beispielsweise nicht das Haus ohne ihn verlassen darf) und wie er sie am besten züchtigen kann: Schläge mit Hand oder Stock, am Ohr ziehen…
torontosun.com

Kirche hofft auf Wahlbetrug

No Gays

Erst mal ein großen Lob an die Wählerschaft des Pfarrgemeinderats im niederösterreichischen Stützenhofen, die sich nicht durch die überkommenen und diskriminierenden Vorgaben ihrer Kirche gehalten haben. Sie haben gezeigt, dass die sexuelle Orientierung eines Menschen egal ist. Danke.

Aber natürlich hat niemand mit dem (sexuell?) verkorksten Pfarrer ihrer Gemeinde gerechnet, der die Lehren des eigenen Katechismus über den Haufen geworfen hat, in dem steht, dass auf Grund seiner Rasse, seiner Religion oder seiner sexuellen Orientierung niemand diskriminiert werden darf. Der hat dennoch den gewählten Kandidaten wegen dessen sexueller Orientierung abgewiesen und die Diozöse eingeschaltet.
(Wenn sie bei ihren kinderfickenden Priestern wenigstens genauso streng uns schnell wären.)

Da kann man den armen Pfarrer verstehen und nun sucht man verzweifelt nach einem Fehler im Wahlverfahren, um den Kandidaten nachträglich ausschließen zu können.

Es würde mich auch nicht wundern, wenn man mit irgendwelchen fadenscheinigen Mittelchen ankommt, um das gewünschte Ergebnis – den gewählten Schwulen auszuschließen – zu erreichen.

Aus der für die Katholenkirche angenehmsten Lösung des Schwulenproblems wird nämlich nichts: Der von der Gemeinde gewählte Pfarrgemeinderat Florian Stangl nimmt seine Kandidatur nicht zurück.

Demokratie war noch nie die Stärke der Katholenkirche…

DiePresse.com

Homophobe Friedensnobelpreisträgerin

Tony Blair & Ellen Johnson Sirlea - United in Homophobia

Tony Blair & Ellen Johnson Sirlea - United in Homophobia

Der Friedensnobelpreis wird wohl nicht mehr unbedingt nach den Vorstellungen des Stifters vergeben. Das wissen wir spätestens seit der vorzeitigen Verleihung der begehrten Auszeichnung an den us-amerikanischen Präsidenten Obama: Folter und Folterkenechte wurden nicht geahndet, Guantanamo ist nicht aufgelöst und US-Bürger dürfen gerne auch im Ausland liquidiert werden, wenn sie eine angebliche Bedrohung darstellen.

Der zweite Griff ins volle Klo des Nobel-Kommitees heißt Ellen Johnson Sirleaf und ist Präsidentin des afrikanischen Landes Liberia. Von Einsatz für die Durchsetzung von Menschenrechten findet sich bei dieser Person ebenfalls keine Spur.
Sie verteidigte in einem Interview, wdas sie zusammen mit Tony Blair gab zwei Gesetzesvorschläge, die das Leben von schwulen und lesbischen Liberianern kriminalisieren mit den folgen Worten: We’ve got certain traditional values in our society that we would like to preserve.

Die beiden Gesetzesvorlagen würden zum einen den sexuellen Verkehr oder die Abssicht mit Personen gleichen Geschlechts Sex zu haben mit bis zu fünf Jahren Haft ahnden – zum anderen die Personen in gleichgeschlechtlichen Ehen mit bis zu 10 Jahre Haft bestrafen.

Interessanterweise kommt der zweite Vorschlag von Jewel Howard Taylor, der Ex-Frau des in Den Haag angeklagten Diktators Taylor. Ein wirkliches Juwel diese Dame… und eine wundervolle Kumpanin für die Nobelpreisträgerin.

Ein weiteres Glanzlicht ist die Aussage: We are just trying to strengthen our local laws. This is not an attempt to bash homosexuals.
Klaro.. ob sie das auch sagt, wenn es um die Rechte von Frauen in dem Land geht? Menschenrechte sind eben nicht relativ zu den Gepflogenheiten irgendwelcher Arschlöcher zu sehen.
Oder wäre es in Ordnung, nur weil es Tradition ist Frauen zu Beschneiden es auch weiterhin zu tun? Weil es Gepflogenheit ist und ein Gesetz sich nicht gegen eine solche Gepflogenheit gehen darf?

Tony Blair hat übrigens jeden Kommentar zur Homophobie der Liberianerin und der Verletzung von Menschenrechten verweigert: I’m not giving you an answer on it.
Das ist ans sich nicht weiter verwunderlich, ist der Mann doch zum katholischen Glauben übergelaufen und die Oberhäupter dort haben es ja auch nicht wirklich mit Menschenrechten, sofern es nicht zu ihren Gunsten ist.

theguardian.co.uk

Missbrauchsopfer vorsorglich kastriert

Priester und Pädophilie

Kindesmissbrauch

Die wohl übelste Geschichte der Woche kommt aus den Niederlanden:

Ein von einem katholischen Priester vergewaltigter Jugendlicher, Henk Heithuis, hat es in den 1950ern fertig gebracht, seinen Vergewaltiger bei der Polizei anzuzeigen.
Nach dem Verhör bei der Polizei kam der junge Mann in eine von der Katholischen Kirche geführte Psychiatrie! Dort wurde er dann wegen angeblicher homosexueller Tendenzen kastriert. Der Priester wirde – wie immer – von der kriminellen Organisation gedeckt!

Es gibt Hinweise darauf, dass es in 10 weiteren Fällen zu dem gleichen Verbrechen kam.

Schlimmer noch: Die Fälle wurden im Bericht der Deetman Committee, ein von der Kirche ins leben gerufene Komission zur Aufarbeitung der Missbrauchsfälle, verschwiegen. Als Begründung gab diese Organisation an, dass es zu wenig Hinweise für weitere Nachforschungen gegeben habe.

Ebenfalls verschwiegen wurde, dass der frühere Ministerpräsident Vic Marijnen Leiter des Kinderheimes war, in dem Henk Heithuis und andere Kinder bis 1959 systematisch missbraucht wurden.

DutchNews.nl

Wieder ein Schlag ins Gesicht von Missbrauchsopfern katholischer Priester

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann - Pädo-Schützer?

Der Missbrauchsbeauftragte der (katholischen) Deutschen Bischofskonferenz und Bischof von Trier, Stephan Ackermann, soll laut Informationen des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL insgesamt sieben Pädo-Pfarrer in seinen Bistum beschäftigen.

Das passiert eben, wenn man den Bock zum Gärtner macht und es ist ein schöner Beweis der moralischen Autorität der katholischen Brüder!

SPON

Ein religiöser Fanatiker weniger

Rowan Williams, Ex-Erzbischof von Canterbury

Zurückgetreten

Der religiöse Hetzer Rowan Williams ist von seinem Amt als Erzbischof von Canterbury zurückgetreten – natürlich nicht ohne vorher nochmals Gift zu speien gegen die stärker werdende Säkularisierung in seinem Heimatland.
Nicht zu vergessen seine dikriminierenden und homophoben Äußerungen zur Ehe von gleichgeschlechtlichen paaren, die – entsprechend der verwandten katholischen Ideologie – den Untergang des Abendlandes einläuten würde.

The Telegraph
ontopmag.com