Theodor Herzl – geboren am 2. Mai 1860 im heutigen Budapest und ist der Begründer des modernen politischen Zionismus – würde heute 150 Jahre alt werden.
Als Journalist in Paris erlebte er den im Antisemitius begründeten Prozess gegen Alfred Dreyfus mit und gab daraufhin seiner Vision eines – den europäischen Nationalstaaten nachempfundenen – jüdischen Staates im 1896 erschienen Buch Der Judenstaat Ausdruck.
Leider hat sich seine Vision nicht ganz durchgesetzt: Israel ist kein laizistischer Staat und Minderheiten haben nicht die gleichen Rechte.
Die “Ferror (feminist terrorism) art exhibition” in Tel Aviv wird ohne die umstrittenen Madonnen eröffnet.
Die Bilder von Galina Bleich und Liliah Check zeigen sieben Selbstmordattentäterinnen als Madonnen mit dem Jesuskind auf dem Arm.
Angehörige von Terroropfern und politische Organisationen haben protestiert und – wie es aussieht – wieder einmal erfolgreich Zensur geübt. Schade.
Q: ynetnews.com Pictures of ‘holy terrorists’ to be removed from exhibition
Q: SPON Terroristen-Darstellung als Mutter Gottes empört Israelis
Tzipi Livni zum Anschlag auf das Lesben- und Schwulenzentrum in Tel Aviv.
This grave incident should awaken society to rid itself of prejudice. We must accept and recognize the right of every person to live safely and with dignity Tzipi Livni
Am Samstag abend wurden in Tel Aviv in Zentrum für Schwule und Lesben zwei Mensch bei einem Hass-Anschlag ermordet, elf weitere verletzt. Ein maskierter Mann soll Jugendzentrum mit einem Machinengewehr betreten und umsich geschossen haben.
Siehe auch: Police still hunting for Tel Aviv gay center gunman und אירוע הירי במרכז ההומו-לסבי
Politiker aus fast allen Lagern verurteilen diesen feigen Anschlag.
Die Religiösen natürlich nicht, denn die stehen wahrscheinlich noch hinter dem Attentäter: Ein Ultra-Orthodoxer hatte bereits 2005 auf dem Jerusalem Gay Pride auf mehrere Teilnehmer mit einem Messer eingestochen und verletzt. Bomben die 2006 gefunden wurden, waren ebenfalls von Anhängern des ultra-orthodoxen Lagers platziert worden, um gegen die Parade zu protestieren.
Aber bei sowas da ist sich das religiöse Pack – egal welchem Hirngespinnst sie anhängen – immer einig!
Mein Mann hat viele Geschwister, hunderte Neffen, Nichten, Cousins und Cousinen, Tanten und Onkel. Im Gegensatz zu mir, mit nur einer Schwester, einem Neffen, keinen Tanten oder Onkel.
Und weil wir die gestern sehen durften (ich kann mir nicht einemal die Hälfte aller Namen merken), ein paar Familienverhältnisse auf gut Hebräisch.
Die Familie: מִשׁפָּחָה; im Smichut, wenn z.B. der Familienname dabeisteht: מִשׁפַּחָת־
Die Eltern (הוֹרִים) – üblicherweise bestehend aus Vater (אָב) und Mutter (אֵם) oder vertrauter Papa (אַבָּא) und Mama (אִמָּא).
Eine alleinerziehende Mutter nennt man (grammtikalisch nicht korrekt) אֵם חַד-הוֹרִית. Die Bwezeichnung für das männliche Gegenstück, dem alleinerziehenden Vater, wird üblicherweise nicht benutzt.
Dafür gibt es den Ausdruck “Ein-Elternteil-Familie”: מִשׁפָּחָה חַד-הוֹרִית.
Die Geschwister – אַחָאִים oder אָח וְאָחוֹת – letzteres heißt im übrigen einfach “Bruder und Schwester”.
Die Kinder von Geschwistern sind אַחְיָן (Neffe) und אַחְיָנִית (Nichte). Die unpunktierte Schreibweise ist: אחיין und אחיינית.
Die Kinder von Onkel und Tante heißen בן־דוד (Cousin) und בת־דודה (Cousine)
Die Großeltern werden mit סַבָּה (Großvater/Opa) und סַבְתָּא (Großmutter/Oma) bezeichnet.
Die Enkel sind נֶכֶד und נֶכְדָה.
Schwager und Schwägerin גִּיס und גִּיסָה. Dieser Ausdruck wird auch für die Geschwister von Schwager oder Schwägerin benutzt.
Für Schwiegereltern gibt es gleich zwei Ausdrücke: חָם und חוֹתֵן für Schwiegervater und חָמוֹת bzw. חוֹתֶנֶת und für die Schwiegermutter.
Die Schwiegertochter ist die כּלָּה, der Schwiegersohn der חָתָן.
Das erste Wort in dieser neuen Rubrik ist die Badewanne oder auf gut Hebräisch die אמבטיה.
Und weil die arme Wanne so alleine dasteht, noch der Ort, an dem sie üblicherweise zu finden ist: im חדר אמבטיה, dem das Bad oder Badezimmer.
In kleinen Bädern hat es da allerdings oftmals nur eine מקלאהת zu finden.
Jetzt ist also die Strategie der Hamas aufgegangen: Sie können sich im eskalierenden Konflikt mit Israel als arme, angegriffene Opfer darstellen.
Das haben sie mit ihrem ständigen Raketen- und Granatenbeschuss auf israelische Städte wirklich gut geschafft. Aber das ist auch das einzige, was sie fertig gebracht haben (und das auch nur mit Hilfe Israels, da klar war und ist, dass sich das Land diese ständige Bedrohung nicht für immer gefallen lassen wird).
Obwohl, die Hamas hat es auch geschaft, die Lebensbedingungen in Gaza noch weiter herunterzuschrauben, Menschen zu fanatisieren und zu radikalisieren (und wie üblich leben die feigen Anführer in Sicherheit und Wohlstand, sonst würde einem ja das ganze Elend den Appetit verderben).
Und noch was: Die Hamas mag zwar demokratisch gewählt worden sein aber das wurde die NSDAP auch – das Ergebnis lässt sich in jedem guten Geschichtsbuch nachlesen.
Happy Birthday Israel! Alles gute zum 60ten!
Nach dem westlichen Kalender ist das zwar erst am 14. Mai, aber die Staatsgründung – besser der Tag der Unabhängigkeit – wird nach dem jüdischen Kalender gerechnet.
Aber auch hier gibt es eine kleine Verschiebung: Eigentlich war die Staatsgründung am 5. Iyyar 5708 und der ist erst in zwei Tagen bzw. 1,5 Tagen. Da aber das dann ein Samstag ist bzw. der Shabbat bereits am Freitag um 16:00 anfängt, wird der Feiertag - יום העצמאות - vorverlegt.
Alles klar?
Nach der langen Sommerpause darf ich heute endlich wieder an die VHS 
Bin mal gespannt, wer aus dem letzten Kurs noch dabei ist.