Allen Lesern ein süßes 5570!
שנה טובה ומתוקה
(Hinweis: Dieser Eintrag ist kosher – die Veröffentlichung erfolgte automatisch)
Allen Lesern ein süßes 5570!
שנה טובה ומתוקה
(Hinweis: Dieser Eintrag ist kosher – die Veröffentlichung erfolgte automatisch)
Rosh Hashana wird an den ersten beiden Tagen des Monats Tishri gefeiert.
Wörtlich bedeutet Rosh Hashana soviel wie “Kopf des Jahres” oder “Erster des Jahres” und wird gemeinhin als jüdisches Neujahr bezeichnet. Allerdings wird es im Gegensatz zum westlichen Neujahr weniger laut gefeiert. Rosh Hashana dient mehtr als Gelegenheit zur Besinnung und Rückschau auf das vergangene Jahr.
Der Name Rosh Hashana taucht im übrigen in der Bibel gar nicht auf – in ihr wird der Feiertag mit Yom Ha-Zikkaron (Tag der Erinerung) oder Yom Teruah (Tag an dem das Shofar erklingt) genannt und in Leviticus 23:24-25 eingeführt:
Rede mit den Kindern Israel und sprich: Am ersten Tage des siebenten Monats sollt ihr den heiligen Sabbat des Blasens zum Gedächtnis halten, da ihr zusammenkommt; da sollt ihr keine Dienstarbeit tun und sollt dem HERRN opfern.
Rosh Hashana wird zwei Tage lang gefeiert, weil der Feiertag auf den Monatsersten fällt. D.h., es wurden damals aus Jerusalem keine Boten losgeschickt, um die Bevölkerung zu informieren, dass der Neumond gesichtet wurde – daher feierte jeder zwei Tage.
Die Tage zwischen Rosh Hashana und Yom Kippur heißen Yamim Noraim (Tage der Ehrfurcht) – eine Zeit der inneren Einkehr.
Angeblich schreibt der “Weltenschöpfer” an Rosh Hashana in zwei Bücher die Namen derer, die im kommenden Jahr leben und derer die sterben werden, die im kommenden Jahr ein gutes oder ein schlechtes Leben haben werden.
Jedoch können Handlungen (dazu zählen Reue, Gebet und gute Taten (z.B. Wohltätigkeit), die während der Yamim Noraim begangen werden, den Knecht im Himmel noch umstimmen. Diese Bücher werden dann an Yim Kippur geschlossen – dann muss man nicht mehr freundlich sein
Zu den Traditionen in der Zeit gehört, dass man sich mit den Menschen ausspricht, denen man in dem vergangenen Jahr Probleme bereitet hat, Streit oder was auch immer hatte.
Hier noch ein paar Infos zum jüdischen Kalender (allerdings un Bezug auf das letzte Jahr) und ein Rezept für Lekach, einem jüdischen Neujahrskuchen. Den hätte man allerdings schon gestern backen müssen, da an Rosh Hashana nicht gearbeitet werden darf. aber vielleicht klappt es ja noch bis heute Abend
Der Feiertag beginnt bei uns heute um circa 17:55 Uhr (bzw. 16:00 Uhr, wenn man sich an die weltliche Regelung hält) und endet am 20. mit Einbruch der Nacht.
Allen Lesern ein schönes 5769!
Es ist das zwölfte Jahr des 304ten Mond-Zyklus und das erste Jahr des 207ten Sonnen-Zyklus. D.h., dieses Jahr ist “kesidran”, also geordnet: der Monat Cheshvan hat 29, der Monat Kislev 30 Tage und das Jahr hat 12 Monate.
Die Welt wurde vor 5769 Jahren geschaffen *hüstel* und es sind mittlerweile 1940 Jahre seit der Zerstörung des zweiten Tempels vergangen.
Hier noch ein kleine Einführung in den jüdischen Kalender:
Der westliche Kalender – basierend auf dem Julianischen und reformiert durch Papst Gregor – hat 365 oder 366 Tage. Jeder Monat 30 oder 31 Tage, mit Ausnahme des Februars, der lediglich 28 – oder in Schaltjahren – 29 Tage hat.
Das jüdische Jahr hingegen hat 12 oder 13 Monate, mit jeweils 29 oder 30 Tagen. Es basiert auf dem Mond-Zyklus mit einer Dauer von etwa 29 Tagen, 12 Stunden, 44 Minuten und 3,33 Sekunden.
Das bedeutet, dass bei 12 Monaten mit durchschnittlich 29,5 Tagen das Jahr nur 354 Tage hätte, es also eine Diskrepanz von 11 Tagen zwischen Mond- und Sonnenjahr gibt.
Ohne Ausgleich dieser Diskrepanz, weiterlesen »
Es ist bald mal wieder soweit, nach dem jüdischen kalender fängt in der kommenden Woche das neue Jahr an.
Deswegen hier die Auflistung der jüdischer Feier- Fasten und Gedenktage 5769:
Ach ja, die Feiertage beginnen natürlich immer am Vorabend und enden am letzten Tag mit Sonnenuntergang (bzw. 16:00h).
Da nach den Feiertagsgrüßen immer viele Suchanfragen nach dem Datum anderer jüdischer Feiertage ankommen, hier die Liste der Feiertage für das Jahr 5768 (2007/2008):
Manchmal hat man ja doch Vorahnungen!
Passend zu dem dummen Vergleich von zu Eva H., haben sich in der B-Zeitung Leser zu Wort gemeldet, um Frau H. zuzustimmen und ihre eigene Meinung zur “guten alten Zeit” kundzutun (nachzulesen beim bildblog.
Und welche Argumente werden angeführt? Klaro doch: Kriminalität, Arbeitslosigkeit und… *Trommelwirbel* …ja, die Autobahnen. Es ist doch wirklich zum kotzen, dass Leute immer noch an diese Propagandageschichten glauben. Frei nach dem Motto: “Dumm geboren, nichts dazugelernt und die Hälfte schon wieder vergessen.”
Aber, man soll nicht auf den alten Leuten – die hoffentlich bald tot umfallen – herumhacken. Nein, auch auf den jüngeren Doofen. Passend zu Rosh Hashana wurden an der Synagoge in Paderborn Hakenkreuze geschmiert. Allerdings denke ich, dass es hier wohl eher Zufall war, dass es zum Neujahrsabend geschehen ist – diese Leute wissen doch gar nicht, was Rosh Hashana ist oder gar wann es gefeiert wird.
Dennoch ist es erschreckend zu sehen, dass es überhaupt noch zu solchen schwachsinnigen Schmierereien kommt. Eben nach dem Motto: Dumm geboren…
.
Es ist mal wieder soweit:
und damit man nicht mit leerem Magen feiern muss, hier noch ein typischer jüdischer Neujahrskuchen:
soll die feste ja feiern wie sie fallen. In diesem Sinne:
Ein glückliches und gesundes
5767
שנה טובה ומתוקה
הצלחה וברכה :party:
| |top| |
Letzte Kommentare