Erst mal ein großen Lob an die Wählerschaft des Pfarrgemeinderats im niederösterreichischen Stützenhofen, die sich nicht durch die überkommenen und diskriminierenden Vorgaben ihrer Kirche gehalten haben. Sie haben gezeigt, dass die sexuelle Orientierung eines Menschen egal ist. Danke.
Aber natürlich hat niemand mit dem (sexuell?) verkorksten Pfarrer ihrer Gemeinde gerechnet, der die Lehren des eigenen Katechismus über den Haufen geworfen hat, in dem steht, dass auf Grund seiner Rasse, seiner Religion oder seiner sexuellen Orientierung niemand diskriminiert werden darf. Der hat dennoch den gewählten Kandidaten wegen dessen sexueller Orientierung
abgewiesen und die Diozöse eingeschaltet.
(Wenn sie bei ihren kinderfickenden Priestern wenigstens genauso streng uns schnell wären.)
Da kann man den armen Pfarrer verstehen und nun sucht man verzweifelt nach einem Fehler im Wahlverfahren, um den Kandidaten nachträglich ausschließen zu können.
Es würde mich auch nicht wundern, wenn man mit irgendwelchen fadenscheinigen Mittelchen ankommt, um das gewünschte Ergebnis – den gewählten Schwulen auszuschließen – zu erreichen.
Aus der für die Katholenkirche angenehmsten Lösung des Schwulenproblems wird nämlich nichts: Der von der Gemeinde gewählte Pfarrgemeinderat Florian Stangl nimmt seine Kandidatur nicht zurück.
Demokratie war noch nie die Stärke der Katholenkirche…
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