Kurgefasst aus Ägypten

Flagge ÄgyptensEin Ägyptisches Gericht hat am vergangenen Mittwoch den 17 Jahre alten Gamal Abdou Massoud zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt, wegen Verbreitung von Mohammed-Cartoons auf Facebook.
Ein weiterer Schritt in dem eskalierenden Konflikt zwischen Kopten und Muslimen im post-Mubarak Ägypten.
TimesLive

Und dass dieser nicht unbedingt besser wird, dafür werden sicherlich die Muslim Brüder sorgen. diese haben bereits die Mehrheit im Parlament und versuchen nun auch einen Präsidenten ins Amt zu hieven, der ihren Interessen nicht im Wege steht: Der Einführung der Schariah in Ägypten.
Ynetnews

Lustiges zum Karfreitag – Jubiläum

Wenn man schon nicht tanzen darf, Spaß haben ist noch nicht verboten, oder? Weiß doch eh jeder, dass der Kerl angeblich wieder zurückgekommen sein soll. Von daher alles halb so wild.

Und zudem ist es der 1000. Post in diesem Blog, also doppelter Grund zu feiern!

Kurznachrichten aus Sachsen

Wappen SachsenDie elende Diskussion über homosexuelle Pfarrerinnen und Pfarrer in Pfarrhäusern – am ende auch noch mit einer Partnerin oder einem Partnern zusammenlebend – erhitzt die sächsische Schäfchen.
Zu hören gab es die üblichen Sprüche der christlichen Menschen, die natürlich immer gut sind und niemals irgendwen diskriminieren wollen. also Sprüche wie: Wir sollten Homosexuelle achten, so wie es Jesus sagt: Ich verachte dich nicht. Aber tu es nicht! oder auch Wir möchten nicht zu Dingen gezwungen werden, die wir nicht wollen..
Und um das ganze noch zu toppen: Eine ihre Sexualität verleugnende Pfarr-Lesbe meint auch noch ihre Verklemmtheit zum Maß zu machen, weil sie keiner Gemeinde einen homosexuellen Pfarrer zumuten möchte… naja. Wie groß muss da der Selbsthass sein?
Der Sonntag

Aber passt irgendwie, da alldieweil eine Stadträtin aus Bad Lausick (ebenfalls Sachsen) den Grünen Volker Beck in einem Brief offen bedrohte und in einem Atemzug auch die Einschränkung der Rechte Homosexueller in Russland begrüßte.
Ihren Hassbrief beendete sie mit einem strammen deutschen …äh… heterosexuellen Gruß.
Der Tagesspiegel

Es ist noch ein verdammt weiter Weg!

RIP Daniel Zamudio

Beisetzung von Daniel Zamundo

Beisetzung von Daniel Zamundo am 30.03.2012

Gestern wurde der Daniel Zamudio unter großer Anteilnahme der chilenischen Bevölkerung – zumindest der nicht homophoben Bevölkerung – beigesetzt.

Der 24-jährige Mann wurde am 4. März in einem Park in Santiago de Chile von einer Gruppe Nazis überfallen und über Stunden hinweg auf brutalste Art und Weise gefoltert. Vergangenen Dienstag ist er seinen Verletzungen erlegen; er hatte das Bewusstsein nicht wiedererlangt.

CNN

Kurzgefasst 29.03.2012

Interview mit Tilo Becker über den Islam und dessen Position zur Homosexualität. Welche Religion verspritzt eigentlich kein Gift?
Heise

Das haben die sich doch aus den USA abgeguckt: Homo-Therapie wird von der bösen Homosexuellen-Lobby verteufelt, dabei will man doch nur den armen Homos helfen, die nicht homosexuell sein wollen.
Exodus und Konsorten, ich hör dir trapsen…
Zukunftsdialog

Die rheinland-pfälzische CDU besteht weiterhin darauf, dass Schwule kein Blut spenden dürfen, solange sie aktiv homosexuell sind.
Dann wollen wir mal hoffen, dass unsere aktiven herosexuellen CDU-Freunde keine Blutspende brauchen oder sich beim Fremdgehen ein Virus eingefangen haben.
Da fällt mir ein, dürfen passive Schwule spenden?
Welt Online

Kurzgefasst 26.03.2012

Schwulenbeweis in der türkischen Armee
Homo­phobie oder besser die Lust homo­sexuelle Men­schen zu dis­kri­minier­en ist beim Mili­tär nicht gerade eine Selten­heit – es eher ein Zei­chen, dass Mann be­sonders hetero ist.

Die türk­ische Armee bildet da keine Aus­nahme: Zwar gibt es keine direkten Ge­setze gegen homo­sexuelle Männer in der Armee, aber wer sich outet muss mit einem Raus­wurf rechnen oder offener Dis­kriminie­rung und Gewalt aus den Reihen der Heten.

Wer des­wegen raus will, muss damit rechnen, Beweis­fotos vorlegen zu müssen. Viel­leicht sollten die Jungs ihre Homo­sex­ualität ja bes­ser dadurch be­weisen, indem sie ihren Vor­gesetzten den Schwanz blasen? Denn darauf sind die be­stim­mt ratten­scharf, wenn sie schon nach Bild­ern fragen…
bbc.co.uk

Wie schlägt man seine Frau?
Wer sich unsicher ist, ob und wenn ja wie man seine Frau schlagen darf, kann auf das 160-seitige Buch von Hazrat Maulana Ashraf Ali Thanvi zurückgreifen, A Gift For the Muslim Couple. Der Auto erklärt welche Rechte der gläubige Muslim gegenüber seiner Frau hat (sie beispielsweise nicht das Haus ohne ihn verlassen darf) und wie er sie am besten züchtigen kann: Schläge mit Hand oder Stock, am Ohr ziehen…
torontosun.com

Kirche hofft auf Wahlbetrug

No Gays

Erst mal ein großen Lob an die Wählerschaft des Pfarrgemeinderats im niederösterreichischen Stützenhofen, die sich nicht durch die überkommenen und diskriminierenden Vorgaben ihrer Kirche gehalten haben. Sie haben gezeigt, dass die sexuelle Orientierung eines Menschen egal ist. Danke.

Aber natürlich hat niemand mit dem (sexuell?) verkorksten Pfarrer ihrer Gemeinde gerechnet, der die Lehren des eigenen Katechismus über den Haufen geworfen hat, in dem steht, dass auf Grund seiner Rasse, seiner Religion oder seiner sexuellen Orientierung niemand diskriminiert werden darf. Der hat dennoch den gewählten Kandidaten wegen dessen sexueller Orientierung abgewiesen und die Diozöse eingeschaltet.
(Wenn sie bei ihren kinderfickenden Priestern wenigstens genauso streng uns schnell wären.)

Da kann man den armen Pfarrer verstehen und nun sucht man verzweifelt nach einem Fehler im Wahlverfahren, um den Kandidaten nachträglich ausschließen zu können.

Es würde mich auch nicht wundern, wenn man mit irgendwelchen fadenscheinigen Mittelchen ankommt, um das gewünschte Ergebnis – den gewählten Schwulen auszuschließen – zu erreichen.

Aus der für die Katholenkirche angenehmsten Lösung des Schwulenproblems wird nämlich nichts: Der von der Gemeinde gewählte Pfarrgemeinderat Florian Stangl nimmt seine Kandidatur nicht zurück.

Demokratie war noch nie die Stärke der Katholenkirche…

DiePresse.com

Homophobe Friedensnobelpreisträgerin

Tony Blair & Ellen Johnson Sirlea - United in Homophobia

Tony Blair & Ellen Johnson Sirlea - United in Homophobia

Der Friedensnobelpreis wird wohl nicht mehr unbedingt nach den Vorstellungen des Stifters vergeben. Das wissen wir spätestens seit der vorzeitigen Verleihung der begehrten Auszeichnung an den us-amerikanischen Präsidenten Obama: Folter und Folterkenechte wurden nicht geahndet, Guantanamo ist nicht aufgelöst und US-Bürger dürfen gerne auch im Ausland liquidiert werden, wenn sie eine angebliche Bedrohung darstellen.

Der zweite Griff ins volle Klo des Nobel-Kommitees heißt Ellen Johnson Sirleaf und ist Präsidentin des afrikanischen Landes Liberia. Von Einsatz für die Durchsetzung von Menschenrechten findet sich bei dieser Person ebenfalls keine Spur.
Sie verteidigte in einem Interview, wdas sie zusammen mit Tony Blair gab zwei Gesetzesvorschläge, die das Leben von schwulen und lesbischen Liberianern kriminalisieren mit den folgen Worten: We’ve got certain traditional values in our society that we would like to preserve.

Die beiden Gesetzesvorlagen würden zum einen den sexuellen Verkehr oder die Abssicht mit Personen gleichen Geschlechts Sex zu haben mit bis zu fünf Jahren Haft ahnden – zum anderen die Personen in gleichgeschlechtlichen Ehen mit bis zu 10 Jahre Haft bestrafen.

Interessanterweise kommt der zweite Vorschlag von Jewel Howard Taylor, der Ex-Frau des in Den Haag angeklagten Diktators Taylor. Ein wirkliches Juwel diese Dame… und eine wundervolle Kumpanin für die Nobelpreisträgerin.

Ein weiteres Glanzlicht ist die Aussage: We are just trying to strengthen our local laws. This is not an attempt to bash homosexuals.
Klaro.. ob sie das auch sagt, wenn es um die Rechte von Frauen in dem Land geht? Menschenrechte sind eben nicht relativ zu den Gepflogenheiten irgendwelcher Arschlöcher zu sehen.
Oder wäre es in Ordnung, nur weil es Tradition ist Frauen zu Beschneiden es auch weiterhin zu tun? Weil es Gepflogenheit ist und ein Gesetz sich nicht gegen eine solche Gepflogenheit gehen darf?

Tony Blair hat übrigens jeden Kommentar zur Homophobie der Liberianerin und der Verletzung von Menschenrechten verweigert: I’m not giving you an answer on it.
Das ist ans sich nicht weiter verwunderlich, ist der Mann doch zum katholischen Glauben übergelaufen und die Oberhäupter dort haben es ja auch nicht wirklich mit Menschenrechten, sofern es nicht zu ihren Gunsten ist.

theguardian.co.uk

Missbrauchsopfer vorsorglich kastriert

Priester und Pädophilie

Kindesmissbrauch

Die wohl übelste Geschichte der Woche kommt aus den Niederlanden:

Ein von einem katholischen Priester vergewaltigter Jugendlicher, Henk Heithuis, hat es in den 1950ern fertig gebracht, seinen Vergewaltiger bei der Polizei anzuzeigen.
Nach dem Verhör bei der Polizei kam der junge Mann in eine von der Katholischen Kirche geführte Psychiatrie! Dort wurde er dann wegen angeblicher homosexueller Tendenzen kastriert. Der Priester wirde – wie immer – von der kriminellen Organisation gedeckt!

Es gibt Hinweise darauf, dass es in 10 weiteren Fällen zu dem gleichen Verbrechen kam.

Schlimmer noch: Die Fälle wurden im Bericht der Deetman Committee, ein von der Kirche ins leben gerufene Komission zur Aufarbeitung der Missbrauchsfälle, verschwiegen. Als Begründung gab diese Organisation an, dass es zu wenig Hinweise für weitere Nachforschungen gegeben habe.

Ebenfalls verschwiegen wurde, dass der frühere Ministerpräsident Vic Marijnen Leiter des Kinderheimes war, in dem Henk Heithuis und andere Kinder bis 1959 systematisch missbraucht wurden.

DutchNews.nl

Wieder ein Schlag ins Gesicht von Missbrauchsopfern katholischer Priester

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann - Pädo-Schützer?

Der Missbrauchsbeauftragte der (katholischen) Deutschen Bischofskonferenz und Bischof von Trier, Stephan Ackermann, soll laut Informationen des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL insgesamt sieben Pädo-Pfarrer in seinen Bistum beschäftigen.

Das passiert eben, wenn man den Bock zum Gärtner macht und es ist ein schöner Beweis der moralischen Autorität der katholischen Brüder!

SPON

Ein religiöser Fanatiker weniger

Rowan Williams, Ex-Erzbischof von Canterbury

Zurückgetreten

Der religiöse Hetzer Rowan Williams ist von seinem Amt als Erzbischof von Canterbury zurückgetreten – natürlich nicht ohne vorher nochmals Gift zu speien gegen die stärker werdende Säkularisierung in seinem Heimatland.
Nicht zu vergessen seine dikriminierenden und homophoben Äußerungen zur Ehe von gleichgeschlechtlichen paaren, die – entsprechend der verwandten katholischen Ideologie – den Untergang des Abendlandes einläuten würde.

The Telegraph
ontopmag.com

Keine Pride-Parade in Belgrad

Agitator und Volksverhetzer

Agitator und Volksverhetzer: Der gute Christ und Patriarch, seine "Seligkeit" Irinej

Die für Sonntag, den , geplante Pride-Parade in Belgrad ist von den Behörden wegen möglicher Gewaltausschreitungen verboten worden.

Die Gegenproteste von rechten Gruppierungen – propagandistisch unterstützt und angeheizt vom Patriarchen der homophob-serbisch-orthodoxen Kirche, Irinej – und von denen die Gewaltaktionen erwartet und angekundigt wurden jedoch nicht.

Warum auch? Populistische Regierungen hören bekanntermaßen gerne auf den Mob der Straße.

Das Vorgehen der serbischen Behörden ist bezeichnend für einen nationalistischen und homophoben Staat, in dem Menschenrechte nicht viel gelten und hoffentlich nicht sobald in die EU kommt.

Serbien befindet sich damit in so feiner Gesellschaft mit Ländern wie Jamaika, Uganda, Ghana, Russland , Lettland, Polen oder auch den meisten arabischen Staaten. Es sind leider zuviele Idiotenstaaten, um sie alle aufzulisten.

Quelle: queer.de

Und hier noch ein paar weitergehende Artikel:
Pinknews.co.uk: Police ban Serbia Pride over violence threats
ai: Banning of Belgrade Pride is a dark day for human rights in Serbia
ich.com: Belgrad 2011: Schwuchteln in Mixern
Civil Rights Defenders: Pride in Belgrade banned

Demo “Keine Macht den Dogmen”

Ein paar Impressionen von der Demonstration des Bündnisses Der Papst kommt:

Jüdische Feiertage 5772

Jüdischer Kalender Heute wurde nach jüdischer Überlieferung die Welt erschaffen und damit steht in der kommenden Woche wieder ein Jahreswechsel an.
Und daher – ebenfalls wie jedes Jahr – die Auflistung der jüdischer Feier-, Fasten und Gedenktage für das neue jahr 5772:

Das Jahr hat 12 Monate und ist kesidran (=regelmäßig), d.h. der Monat Cheshvan hat 29 und der Monat Kislev hat 30 Tage. Es ist das 15. Jahr des 304. kleinen Zyklus (Mondzyklus) und das 4. Jahr des 207. großen Zyklus (Sonnenzyklus).

ערב ראש השנה‎
Erev Rosh HaShana
29. Elul 5772 – 28. September 2011
 
ראש השנה
Rosh HaShana
1. und 2. Tishri 5772 – 29. und 30. September 2011
 
צוֹם גְּדָלִיָּה‎
Tzom Gedaliah
4. Tishri 5772 – 2. Oktober 2011
 
ערב יוֹם כִּפּוּר‎
Erev Yom Kippur
9. Tishri 5772 – 8. Oktober 2011
 
יוֹם כִּפּוּר‎
Yom Kippur
10. Tishri 5772 – 9. Oktober 2011
 
עֶרֶב סֻכּוֹת oder ערב סוכות
Erev Sukkoth
14. Tishri 5772 – 12. Oktober 2011
 
סֻכּוֹת oder סוכות
Sukkoth / Laubhüttenfest
15. bis 21. Tishri 5772 – 13. bis 19. Oktober 2011
 
שמיני עצרת
Shemini Atzeret
22. Tishri 5772 – 20. Oktober 2011
 
שמחת תורה
Smichat Torah
23. Tishri 5772 – 21. Oktober 2011
 
חנוכה
Chanuka
25. Kislev bis 2. Tevet 5772 – 21. bis 28. Dezember 2011
 
עשרה בטבת‎
Asara B'Tevet
10. Tevet 5772 – 5. Januar 2012
 
ט״ו בשבט oder ראש השנה לאילנות
Tu B'Shevat / Neujahr der Bäume
15. Shevat 5772 – 8. Februar 2012
 
תענית אסתר‎
Ta'anit Ester
13. Adar 5772 – 7. März 2012
 
פורים
Purim
14. Adar 5772 – 8. März 2012
 
עֶרֶב פֶּסַח
Erev Pessach
14. Nisan 5772 – 6. April 2012
 
פֶּסַח
Pessach
15. Nisan bis 22. Nisan 5772 – 7. bis 14. April 2012
 
יום הזיכרון לשואה ולגבורה
Yom HaZikaron laSho'ah ve-laGvura – Gedenktag für die Opfer der Shoah und der Heldenhaftigkeit (Israel)
27. Nisan 5772 – 19. April 2012
 
יום הזכרון לחללי מערכות ישראל ולנפגעי פעולות האיבה‎
Yom HaZikaron – Gedenktag für die Gefallenen Soldaten und Opfer des Terrorismus (Israel)
3. Iyyar 5772 – 25. April 2012
 
יום העצמאות
Yom Haatzma'ut – Unabhängigkeitstag (Israel)
4. Iyyar 5772 – 26. April 2012
 
ל”ג בעומר
Lag B'Omer
18. Iyyar 5772 – 10. Mai 2012
 
יום ירושלים
Yom Yerushalaim – Jerusalem Tag (Israel)
28. Iyyar 5772 – 20. Mai 2012
 
ערב שבועות
Erev Shavuot / Erev Schawuot
5. Sivan 5772 – 26. Mai 2012
 
שבועות
Shavuot / Schawuot
6. und 7. Sivan 5772 – 27. und 28. Mai 2012
 
שבעה עשר בתמוז
Shiv'ah Asar b'Tammuz
17. Tammuz 5772 – 8. Juli 2012
 
תשעה באב‎
Tisha B'Av
10. Av 5772 – 29. Juli 2012
 
ט״ו באב‎
Tu B'Av
15. Av 5772 – 3. August 2012
 
ערב ראש השנה‎
Erev Rosh HaShana
29. Elul 5771 – 16. September 2012
 
ראש השנה
Rosh HaShana
1. und 2. Tishri 5773 – 17. und 18. September 2012

Wie immer gilt: Die Feiertage beginnen am Vorabend und enden am letzten Tag mit Sonnenuntergang (bzw. 16:00h).

Der Ratzinger kommt!

Demo-Motto: „Keine Macht den Dogmen!“

Unter dem Motto Keine Macht den Dogmen startet pünktlich zum MissionsStaatsbesuch des Herrn Ratzingers – alias Benedikt XVI. – am Donnerstag, den 22. September 2011 um 16:00 Uhr, in Berlin die Demonstration gegen die menschenverachtende Politik des undemokratischen Mikrostaates Vatikan.

Auf der Abschlusskundgebung gegen 19:00 auf dem Bebel Platz / Unter den Linden sind Beiträge von Uta Ranke-Heinemann, David Berger und Michael Schmidt-Salomon geplant.

Alle wichtigen Informationen zur Demo gibt es auf der Seite Der Papst kommt!.

Also, bis morgen in Berlin!

Strafanzeige gegen den Papst

Internationaler Strafgerichtshof

Logo des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) in Den Haag

Am 13. September ging beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag eine Klagschrift ein. In der beigefügten, knapp 20.000 Seiten umfassenden Begründung, werden Benedikt XVI. sowie drei seiner Kardinäle – Kardinal Tarcisio Bertone, Kardinal Angelo Sodano und Kardinal William Levada – Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen.

Eingereicht wurde die Klage von der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung Center for Constitutional Rights (CCR) und der Organisation Survivors Network of those Abused by Priests (SNAP).

Unterdrückte Katholen

Brennende Bibel

Irgendwie hat der Vorsitzende der polnischen Bischofskonferenz, Józef Michalik, eine verschrobene Sicht der Dinge – aber wen wundert das?

Weil der Musiker Adam Darski der Deathmetal-Band Behemotim Rahmen eines Bühneauftrittes eine Bibel verbrannt hat – und ein Gericht nicht gegen ihn geurteilt sonder freigesprochen hat – glaubt dieser Erzbischof, dass die armen Katholiken in Polen Opfer bösartiger Diskriminierung sind. Und das bei einem Bevölkerungsanteil von gut 95%.

Neuer Termin für den Weltuntergang

Der aktuelle Termin für den Weltuntergang ist der .

Doch Vorsicht ist – wie immer – geboten! Der Termin stammt nämlich von Harold Camping, einem notorischen Weltuntergangspropheten notorisch falschen Vorhersagen. So waren seine apokalyptischen Prognosen für den 21. Mai 1988 und den 07. September 1994 ein totaler Fehlschlag.
Und auch seine letzte Vorhersage, dass die Welt am 21. Mai 2011 endet, war nur heiße Luft.

No other past teachings have been changed or modified. Indeed, on May 21 Christ did come spiritually to put all of the unsaved throughout the world into judgment. But that universal judgment will not be physically seen until the last day of the five month judgment period, on October 21, 2011. familyradio.com

Aha. Spirituell ist Jesus also gekommen – ich habe nix gemerkt – aber die physischen Auswirkungen bekommen wir erst im Oktober zu spüren. Wie immer werden nur die wahren Gläubigen das Massaker dieses göttlichen Massenmörder überleben, die anderen werden mitsamt der gesamten physischen Welt ausgelöscht:

[...] with the exception of those who are presently saved (the elect), are under the judgment of God, and will be annihilated together with the whole physical world on October 21, 2011, on the last day of the present five months period. familyradio.com

Das Fehlschlagen seiner letzten Vorhersage hat Camping möglicherweise den Schlaganfall verpasst, von dem er sich langsam zu erholen scheint. Dafür gute Besserung…

Obwohl, hat er die Genesungswünsche überhaupt noch nötig?

Al-Quds-Tag 2011

Heute war Al-Quds-Tag, der internationale Jerusalem-Tag.

Jerusalem 1967

Jerusalem 1967

In der (fast) der gesamten muslimischen Welt wird an diesem Tag auf die Straße gegangen und zur Befreiung Jerusalems und Vernichtung Israels aufgerufen.

Mit anderen Worten ein Feiertag für all die kleinen Anti-Zionisten und Anti-Semiten, Hamas-Unterstützer und Möchtegern-Terroristen.
Die diesjährige Veranstaltung in Berlin brachte laut Polizei knapp 600 Fanatiker und 300 Gegendemonstantenauf die Straße.

Aber ich will mal nicht so sein, ich unterstütze gerne die Forderungen der Demonstranten für die Anerkennung eines freien und unabhängigen palästinensischen Staates, sofern sie sich für die Geichberechtigung von Frauen, die Rechte von Homosexuellen und Religionsfreiheit (natürlich inklusive der Freiheit keine Religion zu haben) in diesen palästinensischen Gebieten und der gesamten muslimischen Welt einsetzen.

Ob ich sowas jedoch noch erleben werde… mehr als fraglich.

Proteste gegen den Ratzinger gleich Unterdrückung der Religionsfreiheit?

Alleine schon die Ankündigung von Protesten beim Besuch des vatikanesischen Absolutisten, Ratzinger alias Benedikt XVI, lassen den konservativen Politiker apokalyptische Szenarien heraufbeschwören.

So auch der Ex-Wissenschaftsminister Thomas Goppel von der CSU: Der meint nämlich, dass die Proteste gegen den Ratzinger an die Unterdrückung der Religionsfreiheit in der DDR und während des NS-Regimes erinnern.

Naja, wenn der Bene tatsächlich nur als Oberhaupt eines Mikrostaates Deutschland besuchte, dann könnte man vielleicht auf internationale Gepflogenheiten pochen.
Aber Ratzinger kommt ja nicht nur als Staatsoberhaupt, er kommt auch – und vor allem – als missionierender Oberkathole und verbreitet bei seinem Staatsbesuch seine diskriminierende und homophobe Ideologie im öffentlichen Raum.

Davon mal abgesehen, Proteste gegen ausländische Staatsoberhäupter, die eine anti-demokratische Politik und autoritätre Ideologie verbreiten, sind Pflicht! Auch wenn dieses Staatsoberhaupt in Deutschland geboren wurde.

Da fällt mir ein: Hat der eigentlich seine deutsche Staatsbürgerschaft aufgeben müssen oder darf er zwei Pässe haben?

EKD setzte sich für Nazi-Massenmörder ein

Verwundern muss der SPON-Artikel eigentlich nicht:

Adolf Eichmann bei seinem Prozess in Israel

Adolf Eichmann bei seinem Prozess in Israel

Der Vertreter der EKD bei der damaligen Bundesregierung, Bischof Hermann Kunst, leitete ein Schreiben des Linzer Superintendent, Wilhelm Mensing-Braun, an die Adenauer-Regierung weiter. In diesem Schreiben setzte sich indem sich der österreichische Kollege für den ebenfalls in Linz aufgewachsenen Adolf Eichmann ein und bescheinigte diesem eine grundanständige Gesinnung , ein gütiges Herz und große Hilfsbereitschaft.

Das der Herr Eichmann mitverantwortlich für die Ermordung von fast sechs Millionen Menschen war, scheint dem guten Protestanten irgendwie entgangen zu sein – waren ja auch nur Juden, Zigeuner, Homosexuelle und dergleichen, und keine aufrichtigen Deutschen Christen.

Das Mensing-Braun sich bei seiner Amtsübernahme 1941 vom Nationalsozialismus distanziert haben soll, erscheint im Lichte des das Schreibens aus seiner Nachkriegskarriere eher als Wunschdenken und nachträgliche Geschichtsschönung.

Knüppel gegen Papst-Gegner

madrid

In Spanien wurden Proteste gegen den Papstbesuch gnadenlos von der Polizei in Franco-Manier niedergeknüppelt. Schließlich kann man im katholischen Spanien nicht so einfach gegen die Quasi-Staatsreligion demonstieren.
Die Proteste ausgelöst haben unter anderem die hohen Kosten für die Propagandaveranstaltung: Knapp 50 Millionen Euro soll das Spektakel kosten…

Der Deutschland-Besuch von Ratzinger im September kostet die katholische Kirche zwischen 25 bis 30 Millionen Euro. Zusätzlich kommen aber auch alle Steuerzahler – ob nun Kathole oder nicht – für die Sicherheit des Papstes auf… wieviel Euronen genau, werden wir wohl erst in der kommenden Woche erfahren.

Die hohen Kosten scheinen den deutschen Katholenbischöfen auch nicht ganz geheuer zu sein. Wie sonst ist zu erklären, dass man schnell dabei war zu versichern, dass keine Gelder nationaler oder internationaler Programme gekürzt wurden?

Aber die Kosten sind nicht die einzige Parallele zwischen dem Besuch in Spanien und dem anstehenden Besuch in Deutschland: Auch bei uns werden Proteste gegen den Besuch des Katholenoberhäuptlings ins Abseits gedrängt.
Natürlich nur aus Sicherheitsgründen… hat wohl kein Vertrauen in die Vorsehung seines Abeitgebers, oder? Das Attentat auf seinen Vorgänger diente wohl auch nur der Erfüllung einer Prophezeihung irgendwelcher Kids, die zu lange in die Sonne geschaut haben – oder irre ich mich da?

Ob bei uns auch Gegendemonstranten niedergeknüppelt werden ist genauso offen wie die endgültigen Kosten dieser Veranstaltung.

In dem Sinne: Pope Go Home.. oder besser Stay Home!

Die unmoralische Turbanbombe

Etwas seltsam ist es schon, um nicht zu sagen es ist völlig plemplem.

Afghane mit Turban

Afghane mit Bombe Turban

Der Präsident Afghanistans, Hamid Karzai, hat sich mit ein paar Klerikern getroffen und sie gebeten mitzuhelfen auf künftige Selbstmordattentäter hinzuwirken, dass diese doch bitte keine Turbane oder religiösen Symbole benutzen, um ihre Sprengsätze zu verstecken.

Grund für die Anfrage des Präsidenten war wohl, dass in der Vergangenheut häufig Bomben in Turbanen versteckt wurden. Angeblich ist es ein Tabu, den turban eines Mannes zu berühren oder ihn zu bitten, diesen für eine kontrolle abzunehmen – der Turban ist daher ein ideales Versteck für jeden dahergalaufenen Fanatiker.
Aufständische sollen aus dem selben Grund auch gerne mal auf eine Burka zurückgreifen…

Warum Karzai das Klerikerpack nicht darum gebeten hat generell gegen Selbstmordattentate oder gar Terrorismus aus religiösen Gründen vorzugehen? Gute Frage, die sich aber nicht mit logik beantworten lässt. Schließlich geht es um den Schutz religiöser Symbole…

Gottesbeweis und der Sinn des Lebens

Auch Atheisten suchen einen Sinn im Leben und für sie liegt der Sinn dann darin, dass es eben keinen gibt. Hans Peter Royer

Alexamenos betet seinen Gott an

Alexamenos betet seinen Gott an

Das ist eine der schwachsinnigsten und frechsten Behauptungen, die mir in der letzten Zeit untergekommen ist…
Keinen höheren göttlichen Bestimmung im Leben zu sehen (das meint der Mann wohl mit Sinn) mit einer Sinnlosigkeit des Lebens gleichzusetzen ist merh als nur dreist.

Und – um dieses Sinn-Frage noch zu toppen – liefert der gute Christenmann auch gleich den ultimativen Gottesbeweis mit: Der größte Beweis für Gottes Existenz soll darin liegen, dass wir Menschen immer wieder nach ihm, der Himmelselfe, fragen.
Aha… hat mich jetzt ganz klar überzeugt, oder?

Blöd nur, dass man als Atheist dieser Wahnvorstellung auf Schritt und Tritt ausgesetzt ist und somit auch gezwungen ist darüber zu reden. Sowas als Beweis für die Existens eines himmlischen Massenmörders (siehe sintflut, Sodom…) zu interpretieren, der uns angeblich alle liebt, ist mehr als seltsam…