liebes tagesbuch…
Das muss ganz bestimmt eine Wundertat der göttlichen Maria gewesen sein, ansonsten kann ich mir nicht erklären, wieso 427.000 Euro aus Spenden der Leichtgläubigen Lourdespilger auf dem privaten Konto von Pater Raymond Zambelli, dem Leiter der französischen Wallfahrtsstätte, gelandet sein sollten. 
Gegen ihn wird nun von den französischen Behörden wegen des Verdachts der Geldwäsche ermittelt. Allerdings soll vor September nichts gegen den Mammon-Priester unternommen werden, weil da noch ein Besuch des Oberhirten Ratzinger, alias Benedict XVI., zum 150. Jahrestag der ersten Marien-Halluzination ansteht.
Da ist dann wohl auch das laizistische Frankreich zu katholisch.
Das die Gläubigen die Guten sind und nur die Guten sein können, beweist mal wieder die Propagandamaschiene des Vatikan. Zu einer angeblichen “Wiederentdeckung” der Religionbei Jugendlichen in Europa kommen die Generalsekretäre der europäischen Bischofskonferenzen zum Schluss:
[...] Die Kirche werde allerdings oft „auf eine gesellschaftliche Einrichtung reduziert“, die deshalb interessant sei, „weil sie sich für Solidarität und Umwelt engagiert“. Gleichzeitig sei ein aggressiver humanistischer Atheismus zu beobachten, den sich zwar nur eine Minderheit zu eigen mache, der aber insbesondere in der Medienwelt und im öffentlichen Bereich stark verbreitet sei, [...]
Mag sein, dass Atheismus in Europa auch “nur” eine Minderheitenposition ist, aber wir wissen auch, wie die RK mit Minderheiten umzugehen pflegt.
The easiest way to never forget is to have nothing to remember.
Naja, eigentlich sind es ja knapp 20 Tipps und Tricks, mit denen - nicht nur - die Langeweile von Nicht-Fußballguckern vertrieben werden kann.
Ganz besonders haben mich die Punkte 3 und 13 erfreut:
3. Bei den Zeugen Jehovas klingeln, behaupten Jesus sei laut aramäischem Urtext nicht gekreuzigt sondern gevierteilt worden. Zum Schluss selbstgebastelte Jesus-Mobiles zum Verkauf anbieten.
13. Verein für die Nachfahren der Opfer der Inquisition gründen. Von der Kirche Ländereien und Gelder zurückfordern.
Ich hatte mich schon gewundert, dass kein Prediger die Fluten in Iowa - insbesondere wohl die Stadt Cedar Rapids - als Strafe ihres Gottes wegen der Gottlosigkeit ihrer Mitmenschen Landsleute bezeichnete. Aber meine Befürchtungen, dass sich diesmal kein Idiot findet, waren unbegründet.
Der Idiot heißt Eric Schumacher und ist Pastor der Northbrook Baptist Church in Cedar Rapids.
Er hat sich - dankbarerweiße - dafür hergegeben. Er weiß gar zu berichten, dass alle Naturkatastrophen auf den Fall des Menschen zurückzuführen sind: The floodwaters overtaking the Midwest — as well as tornadoes, earthquakes, fires and other natural disasters — are a symptom of the curse initiated by the fall of man in Genesis 3[...]
.
Immerhin besteht noch Hoffnung, dass nicht alles verloren ist, wenn wir - besser, seine Mitmenschen Leidensgenossen - sich auf die Gnade ihres Gottes besinnen. Der tolle Hecht Gott hat nämlich nicht mal sein ganzes Können gezeigt: On the other hand, it’s God’s mercy because it’s less than what we deserve and we’re still alive and have the opportunity to repent
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Dass das ganze irdische Hab und Gut in den Fluten untergegangen ist, ist auch nicht so schlimm, weil die müssen ja eh umziehen zu ihrem König: I reminded people too that our hometown is not Cedar Rapids. Our hometown is the New Jerusalem, and we’re waiting for that King and that city.
Und am Ende hat der “Herr Gott” nur kräftig den Boden gewischt… soll ja alles glänzen und sauber sein, wenn die Apokalypse beginnt ;)
Quelle:Baptist Press
und die Zeit bei der Arbeit “sinnvoll” nutzen.
Es ist ein bisschen wie das Geschenk, das ein Gott zu seinem ersten Geburtstag bekommen könnte: ein hübsch verpacktes Mini-Schöpfungsuniversum.
Glücklicherweise gibt es in der BRD noch keine legale Möglichkeit für religiöse Spinner Fundamentalisten die Schulpflicht zu umgehen und ihre Kinder zu Hause zu unterrichten.
Das bestätigt zumindest das heutige Urteil des Landgerichts Kassel gegen ein hessisches Elternpaar: beide wurden wegen fortgesetztem Fernhalten ihrer sieben Kinder von der Schule zu je 3 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt.
Vater und mutter äußerten sich besorgt, dass der Unterricht an einer öffentlichen Schule den christlichen Glauben ihrer Kinder gefährde oder sogar zerstöre.
Da allerdings anderer Ansicht: Die Kinder müssen vor religiös-fundamentalistischer Indoktrination geschützt werden - die Möglichkeit erhalten sich frei zu entfalten und sich auch gegen die religösen Wahnvorstellungen ihrer Eltern zu entscheiden.
Quelle: hr-online.de “Haft für Schulverweigerer“
In Pakistan kann auf die Beleidigung des Propheten die Todesstrafe verhängt werden.
Das neueste Opfer dieses religiösen Wahns wurde heute Mohammad Shafeeq Latif. Der Mann wurde wegen dieses “Vergehens” von einem pakistanischen Gericht zum Tode verurteilt.
Doch nicht genug: Wegen angeblicher Entweihung des Koran, dem “heiligen” Buch des Islam, wurde er zusätzlich (!) zu lebenslanger Haft und einer Geldstrafe von 5 Millionen PKR (ca. 48.000€) veruteilt.
Protestschreiben am besten an:
Botschaft Pakistanoder via E-Mail: ambassador@pakemb.de
Ich möchte mal hoffen, dass er wenigstens zuerst seine lebenslange Haftstrafe absitzen darf, bevor er auf Grund religösen Schwachsinns ermordet wird!
Quellen: Reuters, Jerusalem Post
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